Gibt es AfDler, vor denen Sie sich fürchten, Herr Holm? – Daily-Spezial
Shownotes
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Gibt es AfDler, vor denen Sie sich fürchten, Herr Holm? Fast 100 Fragen an den möglichen Ministerpräsidenten von Mecklenburg Vorpommern
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Transkript anzeigen
00:00:00: Thema Migration und
00:00:01: Islam.
00:00:03: Remigration, ein Wort das einen Sturm ausgelöst hat?
00:00:07: Was bedeutet es für
00:00:08: Sie?".
00:00:09: Ja also für mich ist das unverständlich dass das diesen Sturme ausgelösst hat die Stadt Rostock noch einen Remigrationsbeauftragten einstellen wollte.
00:00:18: Kein Aufenthaltsrecht haben die verziehbar ausreisepflichtig
00:00:20: sind
00:00:21: auch in ihre Heimat zurück geschickt werden stehen vor Abschiebungen.
00:00:23: großer Landesauftrag den auf wir als Mecklenburg-Vorpommern dann in der Regierung intensivieren wollen.
00:00:37: Grüezt Sie miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Tag.
00:00:41: meine sehr verehrten Damen und Herren liebe Freunde aus nah und fern.
00:00:44: Ich begrüße sie zu einer Spezialsendung von Weltwoche Daily die andere Sicht unabhängig kritisch gut gelaunt und zuversichtlich befinde mich gerade auf Reisen mit der Familie Deshalb die etwas ungewohnte Umgebung und Aufmachung.
00:00:59: Ich möchte es aber kurz halten, und nur eine kleine Einführung liefern zu einem Interview das ich gemacht habe mit einem der momentan meist beobachteten, meist beachteten Politiker Deutschlands dessen weitere Laufbahn Auswirkungen haben könnte auf die politische Tektonik in Deutschland.
00:01:21: Ich rede von Leif Eric Holm, Leif Erik Holm ist Bundestagsabgeordneter der Partei AfD Alternative für Deutschland und er ist zugleich auch Spitzenkandidat seiner Partei bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern.
00:01:35: Und dort ist die AfD mit großem Abstand vorneweg laut Umfragen bei thirty-six Prozent und im nächsten September finden da die definitiven Ausmachungen statt und es wird erwartet, dass die AfD diese Wahlen gewinnt.
00:01:47: Und vielleicht sogar die absolute Mehrheit erringt.
00:01:51: Das hätte natürlich gewaltige Konsequenzen, das würde bedeuten, dass ein Ministerpräsident der AfD dieses Land regieren würde – und die Frage ist dann natürlich sind solche Konstrukte wie die Brandmauer?
00:02:05: überhaupt noch haltbar in Berlin.
00:02:07: Was hätte das für Konsequenzen auch für die Regierung mehr?
00:02:11: Zum Mecklenburg-Vorpommern ist ja nicht das einzige Bundesland, bei dem ein Wahlerfolg der AfD erwartet wird.
00:02:19: es gibt dann kurz danach Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und dort liegt Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat mit über vierzig Prozent in Front.
00:02:29: Das sind also interessante Entwicklungen, interessante Veränderungen.
00:02:33: Und mich hat es wunder genommen – wer ist dieser Live Eric Holm?
00:02:39: Interview.
00:02:39: Ich habe ihm eine ganze Reihe von auch unkonventionellen Fragen gestellt, um da etwas herauszufinden und was für einen Menschen und was sich für ein Politiker handelt.
00:02:49: Hier noch ganz
00:02:49: kurz
00:02:50: die wichtigsten Lebensstationen.
00:02:52: geboren ist live Eric Holm am ersten August, in Schwerein damals noch in der DDR ist also aufgewachsen in einem totalitären System, hat eine Lehre gemacht als Elektromonteur.
00:03:03: Dann aber studiert an der Humboldt-Universität in Berlin Volkswirtschaftslehre.
00:03:08: Er war DJ, er war Radiomoderator – darüber haben wir uns auch unterhalten und ist dann im Jahr zwei Tausendunddreizehn in die AfD eingetreten, also ein AfD-Mitglied der allerersten Stunde, als diese Partei noch von v.a.
00:03:23: westdeutschen Professoren geführt wurde.
00:03:26: Die Euro-Rettung war damals das dominierende Thema und für den Volkswirtschaftler Life Eric Holm, wie er mir erzählte eben auch der Triggerfaktor, der ihn in diese Partei hineinbrachte.
00:03:38: Er war dann zwischenzeitlich Mitarbeiter der Abgeordneten Beatrix von Storch und seit dem Jahr zwei Tausendund Siebzehn ist er selber Mitglied des Bundestages der Bundestagsfraktion Dieser Partei.
00:03:51: am siebenundzwanzigsten Elften, zwei Tausendfünf und zwanzig hat der Landesverband der AfD in Mecklenburg-Vorpommern live Eric Holm zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im nächsten September gewählt.
00:04:03: Und jetzt die Resultate!
00:04:06: Sie lauten folgendermaßen AfD bei thirty-six Prozent, also wir reden von Umfragen.
00:04:11: Die SPD bei twenty-seven Prozent die CDU bei lediglich zehn Prozent.
00:04:15: in Mecklenburg Vorpommern zwei tausendundzwanzig.
00:04:19: die Wahlresultate neunzehn Komma drei Prozent für die AfD.
00:04:22: Neununddreißig Komma sechs Prozent Für die SPD und die Linke bei treizehn Prozent hat sich also einiges verschoben und deshalb ist das natürlich ein interessantes Material, um sich etwas vertiefter damit auseinander zu setzen.
00:04:38: Jetzt aber bühnefrei gewissermaßen für live Eric Holm.
00:04:42: ich wünsche Ihnen interessante Aufschlüsse mit dem Interview dass wir mit dem AfD Spitzenkandidaten für Mecklenburg-Vorpommer gemacht haben.
00:04:54: Grüezi Herr Holm!
00:04:55: Ja grüezi schön dass Sie mich in Berlin besuchen.
00:04:58: ja steigen wir rein.
00:05:00: Wann sind Sie heute Morgen früh aufgestanden?
00:05:04: Und mit welchen Gefühlen?
00:05:06: Ich habe gedacht, sieben Uhr ist es wieder deutlich zu früh.
00:05:09: Die Arbeitstage sind aber recht lang hier in Berlin – ich will nicht klagen!
00:05:12: Aber es ist dann immer spät und dann geht's wieder morgens früh raus.
00:05:17: Aber ich habe mich trotzdem auf den Tag gefreut.
00:05:19: Das war wieder eine sehr interessante Debatte heute.
00:05:21: Einrichtung des Untersuchungsausschusses für Nord Stream, die Sprengung oder das war bis jetzt schon ein sehr spannender Tag.
00:05:28: Was haben Sie auch sehr erstes gelesen?
00:05:30: und was haben Sie sich dabei gedacht?
00:05:33: Als erstes habe ich heute gelesen von die neuen Umfragewerden in Sachsen.
00:05:38: Also Sachsen hat jetzt nachgezogen, ich freue mich sehr an Jörg Oberann, schöne Grüße in Dresden.
00:05:43: Jetzt auch zu forty zwei Prozent wie Sachsen-Anhalt.
00:05:45: also da hab' ich gedacht Mensch es ist so dynamisch im Moment was passiert nicht nur hier in Berlin sondern überall im Land.
00:05:52: Es entsteht eine richtig starke Wechselstimmung und die wollen wir natürlich auch nutzen.
00:05:56: dann in Medienburg-Vorpommern im September
00:05:58: Bei welcher politischen Nachricht Zum letzten Mal die Reaktion entstanden, das hätte ich nie gedacht.
00:06:10: Gute Frage müsste ich nachdenken.
00:06:15: Ich denke zum Beispiel die Geschichte mit März vor der Wahl und nach der Wahl.
00:06:21: Da habe ich gesagt meine Güte!
00:06:24: Das hätte ich so nicht erwartet.
00:06:26: Er ist ja angetreten im Wahlkampf als der Reformkanzler, der alles Neues besser machen will.
00:06:31: Viele Unternehmen haben sich das auch gewünscht und wurden dann auch bitte enttäuscht direkt nach der Wahl wo man dann direkt die Billionen Schulden plötzlich zusammen kriegen wollte und alles über den Haufen geschmissen wurde was er uns vorher erzählt hat.
00:06:46: Das war schon dramatisch.
00:06:47: übrigens die Unternehmer!
00:06:49: Das war der nächste Punkt der mich noch überrascht hat Als die Umfragen kam mit den Unternehmern gerade kürzlich, in denen es hieß, dass der Unternehmer jetzt nur noch Arf-D wählen will.
00:06:59: Nur noch von ca.
00:06:59: einem Prozent CDU.
00:07:01: Das haut dann die gleiche Kerbe und entspricht aber auch genau dem, was wir wahrgenommen haben, das dann extremer Wechsel stattgefunden hat, weil man so enttäuscht ist von dieser Politik vom März, der weiter einfach die linke Politik der Ampel
00:07:12: fortsetzt.".
00:07:13: Reden wir über Ihre Herkunft, Kindheit, DDR.
00:07:16: Da werde ich verstehen mit wem wir es zu tun haben.
00:07:19: Sie sind jahrgang, neunzigundzehntzig geboren in Schwerin ihr Vater war Elektronährmeister ihre Mutter Kinderkranken Schwester.
00:07:28: welche Erinnerungen oder was ist die wichtigste Erinnerung wie sie an Ihrer Kindheit haben?
00:07:35: Ja dieses Gefühl der Freiheit Und es umsorgt seins.
00:07:43: Ich bin ja sehr glücklich auf dem Dorf aufgewachsen, also da konnte man auch die Kinder einfach rauslaufen lassen was heute schon eine Schwierigkeit darstellt und damals ging das dann.
00:07:53: Also Dorfkinder haben zusammen gespielt waren unterwegs von morgens bis abends sind bündig zum Abendessen wieder zu Hause gewesen in der Nägel und das war ne Unbeschwertheit.
00:08:02: Eine wunderbare Zeit an die man sich bis zum Lebensende sehr glückliche erinnern wird.
00:08:08: Was ist das erste politische Wort?
00:08:11: bewusst wahrgenommen haben?
00:08:12: und von wem haben sie das gehört?
00:08:15: Das weiß ich nicht.
00:08:17: Also, das weiß ich wirklich nicht – das erste politische Wort!
00:08:22: Wir sind ja groß geworden in deiner Zeit, in der wir viel über die Mauer geguckt haben, medial.
00:08:28: Wir haben Richtung Westen geschaut.
00:08:29: Ich bin im Osten ja großgeworden bei uns.
00:08:32: Und wir haben da immer rüber geguckt und gedacht, wann ... gibt es mal wieder die Möglichkeiten eigentlich Vaterland zu haben.
00:08:38: Das war ein häufiger Gedanke, der insbesondere von meinem Opa immer wieder auch eingebracht wurde.
00:08:44: und wie wir gesprochen haben, wie's in den Zeiten als Deutschland noch vereint war – in schwierigen Zeiten durchaus aber eben alle noch zusammen waren.
00:08:51: Und da habe ich das erste Mal bewusst wahrgenommen dass hier so eine künstliche Teilung gibt eines Volkes.
00:08:58: Das ist so glaube ich das erster Moment um was mich da politisch erwischt
00:09:02: hat.
00:09:04: Die DDR verkraftet.
00:09:06: Wie ist man da irgendwie durchgekommen?
00:09:10: Ja, es war ein ständiger Mangel aber wir sind als ganze Familie, ich sag mal die ganze Großfamilie eigentlich immer froh mites auch durch gegangen.
00:09:19: alle haben ihren Job gehabt.
00:09:22: Mein Opa ist Lehrer gewesen, mein Oma hat dort in der örtlichen Verkaufsstelle auf dem Dorf im Einzelhandel gearbeitet.
00:09:30: Meine Eltern haben sich schon erzählt also es ging alles sein gewohnten sozialistischen Gang.
00:09:35: so hab man das damals auch etwas abfertig schon immer gesagt geht alles sein sozialistischem gang.
00:09:39: Also wir haben natürlich alle gemeckert.
00:09:42: Das kennen wir heute auch wieder und damals wussten wir nicht wie lange dass jetzt so weitergehen würde.
00:09:49: also im Grunde war's eine für uns privat vernünftige Zeit.
00:09:53: Ich weiß auch mit Schwierigkeiten, ich weiß dass zum Beispiel meine Eltern mal nicht zur Wahl gehen wollten.
00:10:00: das war ja die einzige Möglichkeit des Protestes wenn man so wollte.
00:10:04: denn in die Wahlkabine beiderwahl zu gehen und alle Namen dort durchzuschreichen auf der Liste das erfordert schon sehr viel Mut.
00:10:10: deswegen hat man das eigentlich gerne so gemacht und man ist gar nicht hingegangen.
00:10:14: also war dann klassischer nicht wieder und damit ein Protestler.
00:10:17: Und da weiß ich, dass dann nachmittags eine Stunde Vorschließung der Wahllokale auf den Bürgermeistern zu uns nach Hause kam und sagte wollte nicht noch wen gehen.
00:10:26: Das wäre doch sehr wichtig.
00:10:27: Also so lief das damals.
00:10:29: Muss man sich das vorstellen?
00:10:30: jetzt als Schweizer, der ganz anders aufgewachsen ist?
00:10:33: Der Überwachungsstaat war das ein Thema.
00:10:35: in ihrer Familie hat man das gespürt.
00:10:39: Das war kein großes Thema, es war natürlich immer mal Gegenstand auch von Sprüchen und so weiter.
00:10:45: Und man wusste dass man sich ein bisschen vorsehen muss.
00:10:50: das hat auch meine Mutter uns natürlich mit eingeimpft.
00:10:54: Dass ich gesagt habe wenn ihr in der Schule gefragt werdet was da bei den bei der Nachrichtensendung vorher für eine Uhr eingeblendet digital oder analog dann sagt bitte digital weil die aktuellen Kamera die digitale Zeit eingeblende die wir natürlich nie gesehen haben.
00:11:08: Wir waren wirklich sehr nach Westen ausgerichtet damals.
00:11:13: Welche Pymische haben Sie als Jugendlicher gelesen?
00:11:16: Was hat sie da geprägt?
00:11:20: Das waren im Wesentlichen die typischen Kinderbücher.
00:11:24: Karl May, die Musketiere habe ich mehrfach aufgesogen.
00:11:30: Das fand ich unheimlich spannend.
00:11:32: Auch diese Zeit und hab dann hinterher auch die Filme verschlungen, die es dazu gab mit Kardinalrische Lioi
00:11:37: etc.,
00:11:37: das war natürlich unheimlig spannend für uns in eine ganz weite Welt.
00:11:41: Das waren so die Bücher, denen ich groß geworden bin.
00:11:43: später waren das dann auch Bücher die ein bisschen in die Wirtschaftsrichtung ging weil mich das immer schon interessiert hat, auch diese Verbindung Politik und Wirtschaft also Adam Smith zum Beispiel fand ich beindruckend wie der vor vor sich hundert Jahren das vermocht hat, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse und wie die Wirtschaft funktioniert.
00:12:07: Wie sie miteinander ergreifen, die Verbraucher und die Anbieter
00:12:11: usw.,
00:12:11: wie das alles funktioniert ist, haben mich auch geprägt.
00:12:13: ...
00:12:15: am Abend des neunten November, Nineteinundnein und achtzehn.
00:12:18: Da kann ich eine ganz lange Geschichte erzählen!
00:12:20: Das weichen sich noch jeder von uns.
00:12:21: Nr.
00:12:21: Felsen, woher könnt
00:12:22: ihr es kurz?
00:12:24: Ich
00:12:25: war bei der Armee im Grundwerldienst, nationale Volksarmee ja noch... Und habe die Pressekonferenz dort verfolgt.
00:12:33: Und wir haben eigentlich geglaubt, dass das erst später was werden würde.
00:12:36: Dass man am nächsten Tag dann Anträge stellen kann um den Reisepass irgendwann zu bekommen.
00:12:40: hat keiner geahnt, dass am selben Abend noch die Mauer aufgehen würde?
00:12:43: Schabowski hat es ja auch offensichtlich nicht so richtig gewusst, was da nun richtig war und ich bin am selten Tag noch abends ausgebüxt wie ich das öfter gemacht habe.
00:12:51: Ich hatte mir eine Freundin geangelt dort in Straußberg.
00:12:53: Ich bin mit meinen Zivilklamotten über den Zaun gehüpft und bei ihr gewesen.
00:12:57: Und da haben wir es dann im Radio verfolgt, dass die ersten Grenzübergänge aufgingen.
00:13:02: Wir haben noch überlegt ob wir fahren.
00:13:03: Es ist eine dreiviertel Stunde Fahrt vom Straußberg bis Friedrichstraße mit der S-Bahn aber wir haben es ja nicht gemacht.
00:13:09: das Problem war wie hatten damals bei der Amel keinen normalen Ausweis sondern Werdingsausweis und das heißt spätestens auf dem Rückweg wäre es aufgefallen, dass man da nicht hätte sein dürfen zu der Zeit Und deswegen haben wir es nicht riskiert.
00:13:21: Im Nachhinein ein bisschen schade, aber es war trotzdem natürlich ein absolut spannender und glücklicher Abend
00:13:27: Ihre erste Reise in den Westen.
00:13:30: Was haben Sie gesehen was sie nicht erwartet hat?
00:13:35: Das war tatsächlich die erste Fahrt nach Kratzeburg von Wittlamburg aus rüber und da hatte ich mich gewundert dass das relativ viele Schlaglöcher dort gab.
00:13:47: Wir haben alle gedacht, die Straßen sind super im Schuss.
00:13:50: Das war in dem Fall nicht der Fall.
00:13:52: Das hat mich gewundert und war durchaus schwierig mit unserem Trabi, dass wir uns da nicht die Federn durchschlagen.
00:14:02: Der dritte Oktober, für Sie der absoluten Befreiung.
00:14:10: oder hat man das auch mit einer gewissen Melancholie des Verlusts?
00:14:17: Nein, überhaupt nicht.
00:14:18: Es war für uns junge Menschen eine Befreiung.
00:14:22: Für die älteren Generation waren das ein bisschen gemischte Gefühle, weil man schon älTER war und man sah ja da schon, dass mit der Währungsunion ging es dann in Rassan mit den Arbeitsplätzen auch erst mal runter und dass man sich da Sorgen machte um den Arbeitsplatz.
00:14:40: Das gab es früher gar nicht.
00:14:42: Und deswegen sind dieser Generation durchaus schwieriger Moment gewesen.
00:14:48: Und für uns als junge Menschen, ich war neunzehn zu der Zeit, war das wirklich eine Befreiung.
00:14:54: kann man sagen im Sinne von jetzt steht uns die Welt offen.
00:14:56: ja wir können jetzt erstens können wir das frei heraus sagen was wir denken und wie können dahin reisen wo wir wollen?
00:15:03: Und das war für uns natürlich toll.
00:15:05: Hennemut Kohl verirrt der Architekt der Reinheit oder aber ein Politiker der den Osten auch überrumpelt hat?
00:15:15: Nein!
00:15:16: Ich würde Helmut Kohl keinen Vorwurf machen in der Frage, weil ich glaube er lag richtig den Mantel der Geschichte.
00:15:23: So hat das ja gesagt zu ergreifen.
00:15:25: keiner wusste wie lange dieses Fenster offen steht dass man das nutzen kann.
00:15:31: es sind natürlich wir im Osten gewesen die die Einheit ermöglicht haben und da muss man wirklich vielen mutigen Menschen danken die auf die Straße gegangen sind als das noch nicht sicher war dass das friedlich bleibt aber dass Helmut Kohl und Alph Dietrich Genscher das dann so gemanagt haben.
00:15:47: Und dafür gesorgt haben, dass wir ein knappes Jahr später schon in die Einheit kommen.
00:15:51: Da gebührt ihn wirklich Dank dafür.
00:15:53: Manches hätte man vielleicht mit längerem Vorlauf anders gemacht oder hätte es besser regeln können – alles klar!
00:16:00: Aber ich glaube, es war richtig so, wenn wir darüber nachdenken, dass ein Putsch im Oskar stattfand, wer weiß ob es noch möglich gewesen wäre?
00:16:08: Im Grunde müssen wir froh und dankbar sein, dass es so gekommen ist wie es gekommen
00:16:11: ist.".
00:16:11: Sie kennen beide Systeme.
00:16:13: Welches hat sie politisch tief geprägt?
00:16:15: Das, in dem sie aufgewachsen sind oder das, indem sie heute politisch kämpfen?
00:16:20: Ja jeder ist zu gebrauchen auch als abschreckendes Beispiel und das SEW-Regime hat natürlich eine abschreckenen Wirkung.
00:16:26: ja also dass es sozusagen das was wir nie wieder haben wollen Ja, wir sind als junge Menschen und Kinder auch gut aufgewachsen.
00:16:34: Es gab eine gute Kinderversorgung
00:16:35: usw.,
00:16:36: das ist sehr lobenswert alles gewesen für uns.
00:16:38: aber Das war ja auf Sand gebaut.
00:16:40: also man hat ja dann gesehen er hat der riesigen Verschuldung die am Ende herrschte es konnte so nicht weitergehen.
00:16:46: auf Dauer des Systemes hat nicht funktioniert.
00:16:48: allein wenn man sich Die wohngebäude anschaut wie das verfallen war Dann weiß man doch auch dass es so nicht hätte weiter gehen können jedenfalls nicht sehr lange.
00:16:57: Also ich bin froh dass es vorbei ist uns heute noch, wenn ich an manche Debatte denke und dann die linken Vorschläge wiederkommen von Mietpreisbremsen und Decke und Verstaatlichung.
00:17:09: Und da wissen wir das ist absolut der falsche Weg.
00:17:11: Das ist schon mal gegen den Baumbieggang.
00:17:13: Das wollen
00:17:17: wir nicht wieder
00:17:26: haben.".
00:17:32: Also ich habe da eigentlich journalistisch keine besonderen Persönlichkeiten vor Augen.
00:17:37: Ich war ja auch mehr in der Unterhaltungsbranche tätig, was nicht ausschließlich dass ich auch tatsächlich im journalistischen Bereich mit vielen Interviews abgemacht, mit Politikern und so weiteres gab es schon.
00:17:47: aber wesentlich war das Unterhaltung mehr auf die nette Art, aber ich hab mich immer für Politik interessiert.
00:17:52: Insofern war's schon irgendwo ein bisschen journalistisch.
00:17:55: Aber ich habe da jetzt kein konkretes Vorbild, was nicht schon malistisches Vorbild wäre.
00:18:00: Vielleicht das falsche.
00:18:01: Moderator im Vorbild?
00:18:03: Ja der war schon gut!
00:18:05: Das war ein wirklich guter Typ, der wirklich spontan so gesprochen hat wie es die Bürger gut fanden.
00:18:11: Also
00:18:12: das war tatsächlich einer von den sehr guten.
00:18:14: Wenn Sie auf die heutigen deutschen Journalisten schauen... Welchen von diesen Journalisten finden Sie besonders interessant, auch wenn er ihnen dauernd widerspricht oder sie kritisiert?
00:18:27: Ja Kritik kommt von allen.
00:18:29: Das finde ich alles in Ordnung.
00:18:33: solche Journalisten, die nach allen Seiten austeilen oder nachhaken.
00:18:39: Da fällt mir Markus Lanz ein und das finde ich eigentlich sehr gut.
00:18:42: Und andere erwarten das immer gar nicht von anderen Parteien.
00:18:45: Die denken ja eigentlich immer dass sie mit Samtanschuhen angefasst werden ist ja leider auch meistens so Und das macht der Lanz nicht.
00:18:51: Das finde ich wiederum gut, dass er alle Pi sagt und das ist ja die Aufgabe von Journalisten zu hinterfragen.
00:18:56: Was war jeden zu hinterfrage?
00:18:57: Oder bin ich von seiner Partei, ob Regierung oder Opposition?
00:19:02: Das würde ich mir wünschen, dass das mehr Journalisten so täten.
00:19:05: Sie sind im Jahr zwei Tausendunddreizehn in die AfD eingetreten.
00:19:08: Damals war sie eine Professorenpartei.
00:19:11: Wer oder was hat sie zur AfD gebracht?
00:19:14: Ein Mensch, ein Buch.
00:19:15: als Kandal ...
00:19:17: Es war die Griechenland-Rettung.
00:19:19: Es war Professor Lücke, der sich dagegen gestemmt hat gegen diese Politik.
00:19:23: Denn es wurde uns versprochen, dass wir nicht für die Schulen andere Länder haften würden.
00:19:28: und dann bei der ersten Gelegenheit hat man diese Regel kassiert und gesagt Neuerheitshilfe hat Griecheland und Retten Griechanland.
00:19:35: Und das war ökonomisch gesehen der falsche Weg weil es natürlich im Tor geöffnet hat für weitere Verschuldungen in den Ländern die sich auf diese Dinge spezialisiert haben.
00:19:47: Und deswegen habe ich mich der Professor Lucke angeschlossen, den Plenum der Ökonomie und auch es wurde dann ja in mehreren Schritten dann die Alternative für
00:19:55: Deutschland.".
00:19:56: Was war der Moment als Sie wussten dass diese Partei nicht verschwenden wird?
00:20:02: Dass sie sich behaupten kann?
00:20:05: das war dem Moment als hunderttausende über die Grenzen gegangen sind Und die AfD dann deutlich stärker wahrgenommen wurde.
00:20:18: Da war mir klar, dass diese Partei ein großes Thema hat, das andere nicht besetzen
00:20:28: würden.".
00:20:29: Und das ist ja bis heute so geblieben, dass wir klar formulieren was andere nicht sagen wollen oder nur hätte vorgehalten hat.
00:20:35: Diese illegale Einwanderung ist schädlich für unser Land.
00:20:37: Die wollen wir nicht.
00:20:39: gezielte Fachkräftezuwanderungen sind gar kein Problem aber diese illegale Zufallseinwandererung die müssen beenden.
00:20:45: und da war klar wie haben ein großes Thema was weite Teile der Bürger bewegt Und so war es dann ja auch, wir sind dann kontinuierlich eigentlich gewachsen und immer stärker geworden.
00:20:58: Der Bedarf ist heute noch sehr groß wie wir sehen.
00:21:01: Was haben Sie durch diesen Partei-Eintritt vermoren?
00:21:05: am Freundschaften?
00:21:06: Vielleicht beruflichen Perspektiven auch innerhalb der Familie?
00:21:11: Innerhalb der Familie hat das sehr gut funktioniert, da gibt es gar keinen Schwund.
00:21:16: Das ist auch gut so und wir diskutieren natürlich.
00:21:17: Es gibt auch innerhalb der Freunde oder der Familie gibt es durchaus auch Menschen die das ein bisschen anders sehen, die vielleicht jetzt nicht gerade AfD-Fans sind – viele schon zum Glück aber einige eben auch nicht, aber das ist ja kein Problem!
00:21:31: Und das ist eigentlich das was uns... Das war für mich das Wichtige, dass wir miteinander offen diskutieren können.
00:21:44: Dass uns das überhaupt nicht davon abhält als Freunde zusammen zu sein oder als Familie zusammen zu seien.
00:21:51: wird gestritten um die Themen wenn es so ist aber das ändert ja nichts an unseren persönlichen guten Verhältnissen.
00:21:57: Was ist für Sie persönlich der größte Gewinn?
00:22:00: Den sie erzielt haben durch dieses Partei-Engagement, was ich meine ist nicht finanziellen Gewinn, sondern im Sinne einer umfassenden Erfahrung.
00:22:13: Ja es hat sich ein neuer Horizont erschlossen also dieser politische Horizonte.
00:22:18: Ich habe mich immer für Politik interessiert aber hatte nie den Wunsch aktiver die Politik zu geben weil ich immer gedacht habe wir haben ja Fachleute und die machen das dann mehr oder weniger gut wir festgestellt haben, eher weniger gut.
00:22:33: Und das war der Punkt wo man dann irgendwann gesagt hat jetzt müssen wir da mit rein.
00:22:37: ja jetzt müssen wieder als normalbürger doch mal sehen ob wir nicht eine neue kraft schmieden können die den altparteien entgegen hält die dinge die sie falsch machen.
00:22:47: und dass hat natürlich einen ganz neuen horizontal ergeben.
00:22:53: politisch zu diskutieren auch kontrovers zu diskutiert ist aber im radio gar nicht so häufig der fall.
00:22:58: es ist ja eher Das war schon neu, aber es bringt einen auch durchaus als Mensch weiter.
00:23:09: Gibt es Momente in denen sie zweifel ob die AfD für sich die richtige Partei ist?
00:23:15: Nein!
00:23:17: Gibt es nicht?
00:23:19: Wo sollen die auch herkommen.
00:23:22: Wir haben seit Jahrzehnten kontinuierlich ein wunderbares Grundsatzprogramm, das all die Dinge enthält, die mir wichtig sind.
00:23:28: Das ist ja überschrieben mit.
00:23:30: wir sind konservative, wir sind Liberale und genauso ist es.
00:23:34: Wir müssen dieses politische Spektrum neu besetzen weil die CDU's freigemacht hat diesen Bereich dass es der tiefe Grund für uns die AfD gibt.
00:23:42: Frau Merkel hat die CDU soweit nach links geschoben.
00:23:45: Das eine Repräsentationslücke Und die fühlen wir jetzt komplett aus.
00:23:49: Als neue Volkspartei, als neue konservative Volkspartei und genau so muss es sein.
00:23:57: Sie gelten als ein Mann der Mitte in der AfD eine Partei?
00:24:01: Darf
00:24:02: man das sagen?
00:24:06: In einer Partei, von
00:24:08: der
00:24:11: es in den deutschen Medien heißt, sie habe sich nach rechts verschoben.
00:24:14: Sehen Sie das aus?
00:24:15: Nein!
00:24:15: Sehen sie sich als Pragmatiker und als letzter bürgerlicher gewisse Maus
00:24:20: nehmen?
00:24:21: Nein, ich sehe das überhaupt nicht.
00:24:24: Das ist die typischen Leier.
00:24:25: Ich kann Sie nicht mehr hören.
00:24:26: So viele Rechtsrocke wie es da gegeben haben soll müssen wir schon wieder links angekommen sein.
00:24:32: Das ist ja Quatsch.
00:24:34: Das wird korrektiv durch Berichterstattung und das Potsdam-Märchen.
00:24:40: Das trägt dazu bei, dass man den Leuten ein bisschen insinuiert.
00:24:45: Aber es ist Blödsinn!
00:24:47: Was das Einzige passiert ist, deswegen wird das manchmal so wahrgenommen unbewusst ... Die Themen haben sich verschoben.
00:24:54: Wir hatten die Europroblematik, die sehr akademisch war... für die Normalbürgerschwer nachzuverziehen, oftmals in den Dingen.
00:25:05: Und dann kam eben dieses hochemotionale Thema der Einwanderung mit offenen Grenzen und jeder kann reinkommen wie er will.
00:25:12: Dann ist es halt so sagt Frau Merkel.
00:25:14: das hat natürlich hoch emotionalisiert.
00:25:16: Das ist ein ganz anderes Thema Polarisiert, es emotionalisiert und das erzeugt also eine andere Wirkung.
00:25:23: Dadurch entsteht vielleicht dieser Eindruck auch wenn er von uns eigentlich gar nicht gewollte ist aber dass das eben recht der allgemeinheitlich rechteres Thema ist.
00:25:34: dadurch entsteht sowas.
00:25:35: aber in der Programmatik hat sich da gar nichts verschoben.
00:25:39: Tino Chrupalla und Alice Weidel Wie beschreien sie das Verhältnis Dieser Doppelspitze?
00:25:46: ist das freundschaftlich, ist das funktional?
00:25:49: Ist das fragil?
00:25:51: Der Fragesortie beinmal direkt.
00:25:53: Die haben einen sehr guten Umgang miteinander... und ergänzen sich vor allen Dingen auch sehr gut.
00:25:59: Deswegen sind wir mit dieser Doppelspitze sehr, sehr gut gefahren.
00:26:02: Seitdem sehen wir auch das die Werte deutlich steigen, dass die Partei innerlich beruhigter ist und ausgewogene agieren kann.
00:26:10: Wir haben den Osten mit drin, wir haben den Westen mit drinnen, wie haben die ökonomische Kompetenz der volkswertenden Weide?
00:26:17: Die Handwerkskompetenz, die kleinen und mittleren Unternehmen sind da genau diejenigen, die uns auch tragen.
00:26:27: Wir haben sehr viel abgebildet in der Partei.
00:26:29: Frau Ostwest und unterschiedliche Professionen, die sich thematisch auch sehr gut ergänzen.
00:26:36: Diese Doppelspitze funktioniert sehr
00:26:41: gut!
00:26:45: Ja, ich glaube da werden wir hier keine Diskussion dazu starten.
00:26:49: Jeder hat seine Vorzüge.
00:26:50: Ich habe es ja schon im Prinzip gesagt sie ergänzen sich gut.
00:26:53: Jeder zu seinen Themen die wichtig sind der auch gut in den Medien transportieren kann und das machen Sie beide sehr sehr gut.
00:27:00: deswegen ist dafür auch sehr sehr zufrieden.
00:27:03: aber das wäre jetzt ein Abelschau die wir glaube nicht betreut wissen.
00:27:07: Partei Dwyer Alexander Gauland.
00:27:11: Wie erleben Sie ihn?
00:27:12: Und was haben Sie von ihm gelernt?
00:27:15: Ich habe von ihm gelernt, ein dickes Feld zu haben.
00:27:21: Das soll nicht dispektilig kriegen.
00:27:23: Es ist aber tatsächlich notwendig in der Politik, dass man auch Dinge abtropfen lässt und dass man Dinge manchmal geschehen lassen muss oder an einer richtigen Stelle reingeretscht.
00:27:35: Und das hat er vermocht... wie kaum jemand anderes diesen Punkt zu erkennen.
00:27:43: Was ist in der Partei noch gehört, noch dazu?
00:27:46: In einer sehr breit aufgestellten Volkspartei?
00:27:49: und wo muss man reingehen und sagen pass mal auf das geht so nicht.
00:27:52: und diesen Punkt immer zu treffen und damit sich auch diesen Respekt sehr von allen Seiten in der Partei erworben zu haben ist natürlich großes Verdienst von Alexander Gauland, dass man gar nicht hoch genug einschätzen kann.
00:28:13: Ich kenne ihn unter landesvorsitzenden Kollegen ein sehr seriöser durchdachter Mensch Der wirklich die Dinge zu Ende denkt, der ja auch eine hervorragende Politik in Enttüringen macht.
00:28:28: Die dazu geführt hat dass wir da jetzt eben schon das erste Mal die Sperrminorität erreichen konnten und da wirklich sehr stringent auch arbeitet die Dinger dort enttürigen voranzutreiben.
00:28:41: Und das macht er wirklich sehr konsequent.
00:28:45: aber auch ich sage mal mit ruhiger Hand Das funktioniert schon ausgesprochen gut oder kann natürlich außer apointiert sprechen
00:28:51: Mitglied in Ihrer Partei, vor denen Sie sich fürchten.
00:28:55: Fürchten?
00:28:55: Nein!
00:28:55: Da fällt mir jetzt keiner ein.
00:28:58: Gibt es Menschen, Politiker außerhalb ihrer Partei von denen sie sich wünschen, dass sie bei der AfD dabei wären?
00:29:06: Ja, es gibt ja einige Namen die man sich vielleicht vorstellen könnte in unserer Partei da fällt mir als erstes Pilosagra ziehen ein das Buch geschrieben hat, Deutschland schafft sich ab und der leider mit ansehen muss, dass er nicht recht behält weil es viel schneller geht als er dachte ums mal ironisch zu sagen.
00:29:28: Aber das sind natürlich Menschen die wirklich also den richtigen Ansatz haben.
00:29:36: aus meiner Sicht so ein Hans-Georg Maasen gehört sicherlich auch dazu.
00:29:41: So ein Helmut Schmidt hätte auch dazugehört ist und erstaunlich viele SPD dabei dies heute in der Partei da gar nicht mehr gibt.
00:29:46: Ich habe neulich mal mit dem Journalistenkollegen zusammengesessen.
00:29:48: Da hab ich auch gesagt, ja wenn man jetzt nach den größten Staatsmännern mal fragen würde die AfD mit Sicherheit Helmut Schmidt gewinnen ist meine feste Überzeugung.
00:29:57: Ich hab da keine Daten aber es ist meine Überzeugungen und ich sehe das auch so.
00:30:00: Das war noch einer von echtem Schrott um Korn der wirklich auf Ordnung und Sicherheit natürlich sehr viel Wert gelegt hat auf solides Wirtschaften, solche Finanzen Und ein kerniger Typ war.
00:30:12: das würde gut zur AfD passen.
00:30:14: Erklären Sie einem Schweizer in drei Sätzen,
00:30:17: was Mecklenburg-Vorpommern
00:30:19: ist.
00:30:20: Mecklemburg-Vorbrauch ist das schönste Bundesland.
00:30:22: Wir haben eine wunderbare Küste und eine wunderbarer Seenplatte.
00:30:29: Da kann man wunderschönen Urlaub machen.
00:30:30: Man kann da aber auch sehr gut leben.
00:30:33: Was uns noch fehlt, ist eine gute wirtschaftliche Entwicklung oder der werden.
00:30:36: wir arbeiten ab September.
00:30:38: Manuela Schwese regiert seit Jahren.
00:30:41: Was hat sie in dieser Zeit geleistet und was hat sie Mecklenburg-Vorpommern genommen?
00:30:50: Sie hat sich vor allem viel geleistete, also wenn wir uns anschauen wie es gerade für die junge Generation aussieht muss ich sagen Nein, das ist der falsche Weg.
00:31:00: Im Bildungsmonitor sind wir nur noch unteres Mittelfeld.
00:31:04: Wir haben so viel Unterrichtsausfall, dass die Kinder nicht wirklich gut gebildet werden und da läuft einiges verkehrt.
00:31:12: Deswegen wollen wir beispielsweise vierhundert Lehrer aus den Landesbehörden wieder in den Schuldienst zurückschicken als eine unserer ersten Maßnahmen auch in der AfD geführten Landesregierung.
00:31:22: Sie hat die kostenlose Kita eingeführt, dessen rühmt sie sich heute noch?
00:31:27: allerdings schon die vorletzende Legislaturperiode gewesen.
00:31:31: Und es war eine Idee der AfD, wir haben sie im Landtagswahlkampf schon seit Jahrzehnten propagiert weil wir glauben dass wir damit eine höhere Vereinbarkeit von Beruf und Kindern gewährleisten können.
00:31:43: aber umgesetzt ist das nicht sehr gut denn es ist ein sehr teures vergnügen mittlerweile geworden, weil man dem nicht sehr auf die Kosten geachtet hat.
00:31:52: Aber nichtsdestotrotz ist es natürlich uns ein wichtiges Anliegen genau diese kostenfreiheit zu behalten aber mit einer besseren kostenkontrolle.
00:32:00: welche dreime ausnahmen ergreifen sie als erstes in den?
00:32:07: Das ist der eine Punkt, den ich schon angesprochen habe, dass wir im Schulsystem schon mal anfangen.
00:32:11: Wir wollen ja eine große Bildungsreform machen.
00:32:13: die dauert natürlich ein bisschen länger bis sie aufgesetzt haben.
00:32:15: Wir wollten mehr Naturwissenschaften, Power Mathematik Informatik Praxis orientierten Unterricht.
00:32:21: das sind wichtige Dinge damit wir unseren jungen Menschen auch gute Chancen in Zukunft geben.
00:32:26: Wir werden zuerst schon einmal dort auch händifreie Schulen landesweit verordnen damit die Kinder dem Unterrichtsstoff folgen können und damit sie sich in den Pausen auch mit sich befasst, mit ihren Klassenkameraden.
00:32:38: Das ist für die kindliche Entwicklung hier enorm wichtig!
00:32:41: Und nur am Handy rumzudadeln, das ist der falsche Weg... Mit den Gendern ein für alle Mal Schluss machen in der Langesverwaltung.
00:32:48: Da gibt es dann keine Gender-Sternchen mehr, keinen Binnen-Ease und Unterstriche.
00:32:51: Das entfällt alles ersatzlos.
00:32:53: Und wir werden in der Rundfunkstaatsvertrag kündigen um da einfach Reformen zu erzwingen.
00:32:59: Die Russlandnähe der Landes-SPTE Stichwort Nord Stream Stiftung Klima und Umweltschutz Skandal oder weitsichtige Strategie in ihren Augen?
00:33:11: Weitsichtig kann die Strategie ja nicht gewesen sein.
00:33:14: Wenn ich sehe, die Hundert- und Achtzig-Grad-Wende von Frau Schwesig dann bei erst bester Gelegenheit... Also das war es nicht?
00:33:21: Nein!
00:33:21: Frau Schwesi steht für Opportunismus.
00:33:24: Man hat so derzeit gedacht, da machen wir eine gute Geschichte draus.
00:33:29: Und wenn das dann nicht mehr so gewollt ist, dreht sie auch schnell bei in eine andere Richtung.
00:33:37: Das war hier auch der Fall.
00:33:39: deswegen Wir haben das damals mit unterstützt.
00:33:42: Es war wichtig, dass wir Nord Stream zu Ende bauen weil wir dieses günstige Gas brauchen.
00:33:46: Das sagen wir auch heute noch ja.
00:33:47: Wir wollen dafür sorgen, dass wenn die Bedingungen wieder dafür da sind, dass in Nord Stream auch wieder entgangen setzen können dann sich die Beziehung Nach dem hoffentlich bald Ende den Krieg wieder beruhigt haben, dass wir dann auch dazu übergehen, wieder das russische Gas zu nehmen.
00:34:00: Weil wir es halt einfach dringend für unsere Energieversorgung brauchen.
00:34:03: Wir sehen ja was passiert mit den explodierenden Energiepreisen für die Bürger aber auch für die Unternehmen, die reinweise des Land verlassen oder einfach zumachen weil's so teuer ist und das müssen wir ganz ganz dringende ändern.
00:34:13: deswegen Nord Stream ist eine Option und die bleibt wichtig.
00:34:16: Thema Migration und Islam.
00:34:20: Renigeration ein Wort das einen Sturm ausgelöst hat.
00:34:24: Was bedeutet das für sie?
00:34:27: Für mich ist das unverständlich, dass es diesen Strom ausgelöst hat.
00:34:31: Aber so wird halt gearbeitet in den Altparteien und in allen Medien.
00:34:36: Remigration ist ja ein Begriff von der Wissenschaft.
00:34:38: Ich erinnere an der Stelle immer gerne daran, dass kurz bevor dieser Strom losbrach die Stadt Rostock noch einen Remigrationsbeauftragten einstellen wollte.
00:34:48: also da ging das noch.
00:34:49: aber wenn wir sagen dann ist das ein ganz böser Begriff ist natürlich Quatsch.
00:34:53: Remigration heißt nichts weiter als... dass diejenigen, die hier keinen Aufenthaltsrecht haben, die vorziehbar ausreisepflichtlich sind auch in ihre Heimat zurückgeschickt werden.
00:35:01: Stimmt von Abschiebungen.
00:35:02: ein großer Landesauftrag, den auch wir als Mecklenburg-Vorpommern dann in der Regierung intensivieren wollen weil es notwendig ist.
00:35:09: aber ansonsten ist Renegration wirklich das was wir mit Abschieben meinen ganz normal.
00:35:14: da geht's auch nicht um deutsche Staatsbürger selbstverständlich nicht ja das ist er völlig klar.
00:35:18: Renegation meint aber auch und dieser Aspekt wird eigentlich selten beleuchtet dass wir daran arbeiten unsere eigenen Leute, die jetzt zu Hunderttausenden pro Jahr ins Ausland gehen.
00:35:29: Zweihundertsiebzig Tausend etwa im Jahr, dass wir sie wieder zurückholen können.
00:35:35: Wenn wir den Bedingungen dafür schaffen, dass man in der eigenen Heimat gut arbeiten und leben kann, dann werden noch viele zurückkommen.
00:35:42: Und das gehört aus meiner Sicht auch dazu, dass für diejenigen, die weggegangen sind, wieder in die Eimer tun.
00:35:49: Die Migration der letzten zehn Jahre hat Deutschland stark verändert.
00:35:53: Das ist ein großes Thema für Ihre Partei.
00:35:55: Auch für Sie.
00:35:56: beschreiben Sie an einem Beispiel aus Ihrem Wahlkreis, wie diese Veränderung in Ihren Augen stattgefunden hat?
00:36:04: Welche
00:36:04: Veränderungen?
00:36:05: Der Migration der letzten zehn Jahre.
00:36:07: Ja
00:36:08: das ist relativ einfach gemacht.
00:36:11: also wenn sie sich meine Stadt Schwerin anschauen die Entwicklung ist ja versandt.
00:36:16: wir haben am Rande der Stadt eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Und da haben wir etwa tausend Plätze und seit wir die haben, entwickelt sich die Stadt in eine ganz falsche Richtung.
00:36:26: Es ist also deutlich zu spüren wie kommen ja vom Ausländeranteil von etwa drei Prozent sind mittlerweile bei elf zwölf aktuell und damit einhergehen natürlich große Probleme weil
00:36:37: wir
00:36:38: am zentralen Platz.
00:36:39: mittlerweile in Schwerinen einer sonst beschaulichen Stadt, wo nicht viel passiert haben wir einen den gefährlichsten Platz Mecklenburg-Vorpommern mittlerweile.
00:36:48: Ein Marienplatz mit vielen Drogenkriminalität mit sexuellen Übergriffung die hatten am Rande des Platzes im Einkaufszentrum auch ein Todesfall Messerstecherwein und der zwei Afghanen.
00:37:00: also da passieren viele Dinge und die Kriminalstatistik zeigt eben ganz deutlich wo das her kommt.
00:37:06: es ist Eindeutig überproportional sind es Migranten.
00:37:11: Etwa vierzig Prozent, kann man mal so sagen bei Gewaltkriminalität, also schweren Delikten und das ist natürlich eine deugliche Veränderung die die Bürger so nicht wollen.
00:37:21: Glauben Sie an den großen Austausch?
00:37:24: Wenn ja wer treibt denn an?
00:37:26: wenn nein worin unterscheidet sich Ihre Position?
00:37:30: Ja, also ich will da auch gar keine ehrliche Verschwörungstheorien wählen.
00:37:34: Aber die Zahlen belegen natürlich das hier genau stattfindet ja?
00:37:38: Also dass zumindest der Anteil dem Migranten immer größer wird.
00:37:42: und es wird jetzt mal gesagt, das Problem wäre weiner genöst so sagt es März.
00:37:46: Das ist ja mit nicht in der Fall, das wird kaum abgeschoben.
00:37:49: Es kommen trotzdem im Jahr über hunderttausend Migranten über die Grenze.
00:37:54: Dazu kommt noch der Familiennachzug nochmal hundert tausend plus dann die Aufnahmeprogramme, die es zusätzlich gibt, vereinbart mit anderen Ländern.
00:38:02: also das heißt eine Großstadt kommt nach wie vor pro Jahr zusätzlich hinein.
00:38:07: Und wenn ich dann, ich hab die Zahl gerade genannt, zweihundertsechzigtausend gut qualifizierte Deutsche habe.
00:38:12: Die das Land verlassen weil die Bedingungen nicht mehr so gut sind.
00:38:15: Das hängt übrigens auch vielfach mit der Situation zusammen mit Sicherheitslage und so weiter.
00:38:20: Und die dann gehen, dann findet natürlich real ein gewisser Austausch statt ob das gewollt ist.
00:38:27: Das müssen diejenigen geurteilen, die das betreiben.
00:38:29: aber wir wollen es nicht und wir wollen das ändern.
00:38:31: Wir müssen es auch ändern damit diese Austausche eben nicht weitergeht.
00:38:35: Der Islam, ist das eine Religion wie jede andere oder ein politisches System mit religiöse Fassade?
00:38:42: Ja es ist eher der zweite Punkt.
00:38:45: Es gibt sicherlich auch gläubige Moslems die das wirklich sikular praktizieren.
00:38:53: aber grundsätzlich sehe ich den islam schon als politisch also als einer nicht in erster Linie als eine Religion, sondern die Religion ist nur Mittel zum staatlichen Zweck, wenn man will.
00:39:05: Ja also die Verbreitung der eigenen Staatsformen wie man sie sich vorstellt und deswegen macht das schon einen Unterschied zu den eben sekularen Religionen, die wir hier kennen und das ist natürlich dann entsprechend auch ein Problem und gibt ja die entsprechenden Studien dazu dass sogar die Hälfte der in Europa lebenden muslimischen Migranten einen fundamentalistischen Glauben anhängt.
00:39:29: Also, die dann die Chariah umgesetzt sehen wollen und das ist natürlich ein Problem für ein freies Europa.
00:39:36: Nächstes Kapitel diesem Tour d'Orizo.
00:39:39: Die alle schnell verwandt durch ihr Denken, durch ihr Leben Europas, Russland, Amerika Sie sind in einer Partei, die EU-kritisch ist.
00:39:48: Was würde Deutschland verlieren?
00:39:50: Was wird Deutschland gewinnen, durch einen EU-Ausdreht?
00:39:54: Wir würden die Souveränität gewinnen.
00:39:55: Die Dinge hier zu entscheiden im Deutschen Bundestag, wo wir gerade sitzen, das wäre natürlich ein enormer Vorteil was wir gegebenenfalls verlieren könnten wenn es nicht einfällig passieren würde.
00:40:06: also wenn wir machen würden wie die Briten hätten wir natürlich das Problem dass wir keinen Binnmarkt mehr hätten wo wir hin gut exportieren können.
00:40:14: wir sind nach außenhandelsnation als deutschland.
00:40:17: Wir exportieren sehr viel, wir importieren aber auch viel.
00:40:20: Das darf man auch nicht vergessen dabei und diese Handelsmöglichkeiten würden dann natürlich enger gestrickt werden.
00:40:26: Wir müssten mit höheren Zöllen rechnen.
00:40:29: alles was wir jetzt nicht haben also das wäre die Negativseite bei einem Austritt den man einseitig vollführen würde.
00:40:36: uns wäre es ja eigentlich am liebsten gewirrende EU wirklich deutlich reformieren können.
00:40:42: Wir würden Schritt zurück gehen zur europäischen Gemeinschaft wo wir nicht aus Brüssel regiert werden, also nicht alles von oben aufoktriert wird und was wir hier national gar nicht mehr souverän entscheiden können dann.
00:40:53: Aber gleichzeitig die Errungenschaften behalten im Sinne eines... freien Binnenmarkt ist, auch des Freien Warenverkehrs und des freien Reisens.
00:41:01: Das sind ja Dinge die gut sind!
00:41:02: Und man sieht ja dass die Länder miteinander vernünftig umgehen.
00:41:07: Es ist also auch ein Friedensprojekt absolut nur wenn man es überreißt.
00:41:12: und da die Gefahr sehen wir, wenn man's überzieht und praktisch einen Superstaat Europa bilden will ich glaube dann haben wir ein Problem und das wird dann noch zu neuen Zwistigkeiten innerhalb Europas führen.
00:41:23: deswegen meinen wir lieber den Schritt zurück Aber eine gute Zusammenarbeit.
00:41:27: Gehört Deutschland zu Westen oder ist Deutschland eine Brücke zwischen West und Ost?
00:41:33: Deutschland war immer einer Brücke, wir sind Mittelmacht in Europa und deswegen müssen wir den Ausgleich suchen.
00:41:39: Das ist das was die anderen Parteien hier auch im Bundestag nicht verstehen.
00:41:42: wenn sie versuchen gute Beziehungen in den Osten auf Richtung Russland zu haben gleichzeitig gute Bezierung in den Westen über den Atlantik dann ist es genau das was Deutschland tun muss in dieser Lage.
00:41:54: Das betrifft natürlich auch im engeren Kern in Europa, dass wir diejenigen sein müssen.
00:41:59: Die verwitteln auch zwischen etwas anderen Ansätzen im östlichen Teil Richtung Polen, Tschechien-Ungarn und in den westlichen Teil zu Frankreich Spanien.
00:42:09: Und wie sind nun mal in dieser Lage in der Mitte?
00:42:11: Und das muss man eben sehr vernünftig und weitsichtig angehen.
00:42:15: Das vermissen wir nach heutigen Politik.
00:42:17: Hätte der Westen den Ukrainekrieg verhindern können?
00:42:21: wenn ja an welcher Stelle?
00:42:24: Ja, das ist eine hypothetische Frage die ich gar nicht wirklich beantworten kann natürlich.
00:42:29: Aber ich kann meine Spekulation hier mal geben.
00:42:35: Ich denke wenn man rechtzeitig erkannt hätte dass man nicht so weit gehen kann auch noch die Ukraine in den NATO holen zu wollen wäre das vielleicht nicht passiert.
00:42:47: Es ist nur eine Vermutung, ich kann es nicht letzten Endes sagen.
00:42:51: Ich glaube das ist einfach ein Schritt zu weit war.
00:42:54: Ich kann ja verstehen dass das Länder im Osten die auch keine guten Erfahrungen gemacht haben mit Russland und die Bayerischen Staaten dass diese sich natürlich durch den Westen geschützt sehen wollen ist absolut verständlich und vielleicht war es auch richtig die beiden dort hineinzunehmen oder diesen Schutzschild.
00:43:09: aber Die Ukraine ist natürlich jetzt ein sehr schwieriger Schritt.
00:43:13: Das ist dann wirklich schon nur ein paar hundert Kilometer von Moskau und natürlich ein großes Problem aus schmartälischer Sicht auch für Russland, und ich glaube das hat mir dazu beigetragen dass die Situation auch so entstanden ist.
00:43:25: Vladimir Putin wo liegt der richtig?
00:43:28: Wo nicht?
00:43:31: Auch das kann ich mich wirklich beurteilen.
00:43:34: Ich mache ja keine Außenpolitik und kann mir da gar kein letztendliches Bild machen.
00:43:41: Er hat einen anderen Ansatz in seinem Land und versucht, die Identität seines Landes zu stärken.
00:43:48: Ich glaube das ist ein ganz richtiger Schritt.
00:43:51: was falsch läuft ist dass es eben sehr autokratisch gemacht wird also dass da sehr hart durchregiert wird Und dass er natürlich in den Ukraine einmal schädt geht auch nicht.
00:44:02: ja das muss man schon kritisieren.
00:44:04: Also das werden die Pole, wo ich sage dass man Identitätsstiftendes auch mit nach vorn stellt für sein eigenes Land ist sicherlich richtig.
00:44:13: Aber was passiert es am Einschränkungen der Freiheit bis hin zum Einmarsch in die Ukraine?
00:44:19: Das ist sicher falsch.
00:44:22: Kommen wir auf eine andere Reizfigur Donald Trump.
00:44:24: Glücksfall für Europa oder Betrugung der transatlantische Ordnung.
00:44:30: Da lege ich noch um meine Position.
00:44:32: also Ich muss ja sagen In der ersten Amtzeit haben wir das eigentlich sehr begrüßt.
00:44:37: an Donald Trump, der mit diesem Vokismus in seinem Land da aufgeräumt hat.
00:44:43: Der übrigens auch seine Wahlversprechen eingelöst hat.
00:44:45: Stichwort illegale Migration an der mexikanischen Grenze.
00:44:49: Sie eingedämmt hat, der keinen Krieg angefangen hat.
00:44:52: Das waren alles gute Punkte.
00:44:55: Was jetzt passiert?
00:44:56: Da habe ich dann doch schon meine Frage zeichen.
00:44:58: Stichtwort Grünland oder jetzt der Irankrieg Die Nato,
00:45:26: Schulz oder Corset?
00:45:29: Für uns wichtig als Verteidigungsbündnis, das sehen wir sehr wohl.
00:45:34: Zumal wir selber ja gar nicht in der Lage sind und zu verteidigen.
00:45:36: Die Artillerie mit einer Modizon die für drei Tage reicht.
00:45:39: Da wissen alle dass da ist nicht viel zu ruhig im Kriegsfall der hoffentlich nie eintreten wird aber wir müssen verteidigungen bereit sein als Land daran müssen wir arbeiten absolut Und Verteiligungs-Bündnis NATO auch richtig.
00:45:52: Aber Wir sehen halt auch diese offensive.
00:45:59: Ja, Politik auch den NATO, auch Stichwort jetzt, wir haben das schon angesprochen mit der Ukraine.
00:46:04: Dass man sie versucht damit reinzuholen und Dinge passieren die nicht passieren sollten.
00:46:09: also Verteidigung ja aber nicht als Angriffsbündnis oder Vehikel für sonstige Dinger.
00:46:15: Israel betrachtet mit den Augen eines Mannes aus einem Land dass natürlich eine ganz spezielle Geschichte hat eine spezielle Sensibilität doch eine speziellen Verpflichtung.
00:46:25: was würden Sie heute Premierminister Benjamin Nettern,
00:46:30: ja.
00:46:30: Ich würde ihm sagen wir sind an einer kritischen Stelle.
00:46:33: ich glaube wir müssen jetzt alle auch einen Gang zurückschalten und mal versuchen in den Friedensmodus zu kommen denn viele Dinge die passiert sind sind natürlich verursacht durch ein schreckliches Massaker.
00:46:49: das muss man auch sagen.
00:46:50: also diese über tausend Toten.
00:46:55: Allein die Bilder sehen zu müssen, absolut brutal.
00:46:59: Dass Israel einschreiten musste war auch komplett richtig.
00:47:03: Das Land hat es noch mal schwer dort, das muss man auch sehen Aber man darf es nicht überziehen.
00:47:08: Es ist an der Zeit jetzt die Gelegenheit zu nutzen und sich um einen Frieden zu bemühen.
00:47:15: Deutsche Geschichte Wie alt waren Sie als sie das erste Mal verstanden haben was Haus-Schwitz bedeutet?
00:47:26: Auch das kann ich jetzt nicht mehr genauer eingrenzen.
00:47:28: Das ist natürlich etwas, was man verfolgt hat.
00:47:32: Einerseits gab es ja immer mal auch Fernsehdokumentationen zu so etwas die ich auch gesehen habe und wir haben es auch in der Schule natürlich sehr ausführlich behandelt.
00:47:45: Und ich weiß jetzt nicht mal welche Klassenstufe, das war irgendwie eine Mittelstupe Und da ist es sicherlich das erste Mal so wirklich bewusst geworden, dass da im Namen Deutschlands für Verbrechen verübt wurden.
00:47:59: Das ist etwas, wo man auch erst mal klarkommen muss.
00:48:03: Zum Glück habe ich mit meinen Großeltern zu der Zeit über die Dinge reden konnte wie es damals gewesen war.
00:48:10: Das hat natürlich ein bisschen mehr Informationen aus erster Hand gegeben als die Dinge waren.
00:48:17: Was hat die deutsche Erinnerungskultur richtig gemacht?
00:48:21: Und wo ist sie, meiner Meinung nach aus dem Ruder gelaufen.
00:48:27: Sie hat natürlich richtigerweise diese Verbrechen auf die Tagesordnung gehoben um den Menschen das auch klar zu machen was Menschen anzurichten vermögen Und deswegen war es wichtig, dass wir Deutschen das auch erfahren haben.
00:48:46: Dass wir das in den Schulen natürlich lernen und die KZ besuchen, wo man dann noch den Schreckung ein bisschen erahnen kann zumindest – das ist sicherlich alles richtig!
00:48:57: Was ein Problem ist, wenn man heute sich nur auf diesen Bereich der Geschichte fokussiert?
00:49:05: Wir brauchen ja positive Momente der Geschichte um Identität zu stiften Gerade in einem Land, wo jetzt Migranten dazugekommen sind und sich hier integrieren wollen.
00:49:14: Wir reden von denen die dabei sein wollen, die ja Deutsche werden wollen Und die brauchen natürlich irgendwie auch innerlich Argumente zu sagen es ist doch schön deutscher zu sein Es fühlt sich gut an.
00:49:26: Ja und bei allen Verbrechen die natürlich weiter auch diskutiert und dargestellt werden müssen Müssten wir eben auch die positiven Momente der Geschichte betrachten und das glaube ich sehr wichtig.
00:49:39: Erinnerungspolitischen Wände um hundertdachzig Grad.
00:49:42: Teilen Sie diesen Satz?
00:49:44: Ich glaube, er ist nicht sehr ... Er spricht nicht allein für sich.
00:49:50: Man kann hineininterpretieren, das ist ein bisschen das Problem glaube ich.
00:49:54: Was er meint, ist genau das was ich jetzt gerade gesagt habe, dass man nicht nur diese schrecklichen Jahre betrachtet und was Deutsche an mir richtet haben sondern auch die guten Seiten Deutschlands sich anschaut.
00:50:07: Wir haben ja viel... Wir haben die Welt vorangebracht mit unseren Erfindungen, mit unseren Dichtern und Denkern.
00:50:14: Wir waren die ersten mit der Schulschule, mit den modernen Universitätenwählern von Umboldt.
00:50:18: Und das sind doch auch sehr gute Dinge, die wir für die Welt getan haben.
00:50:24: Und dass ein bisschen mehr wieder in den Vordergrund zu stellen kann ja nicht verkehrt sein.
00:50:27: Deutsche Geschichte vor neunzehundertdreisig gibt es dabei Spiele wo sie sagen da bin ich aus deutscher Stolz?
00:50:35: Ja, ich bin natürlich auf Auf die Nobelpreise Stolz Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, die meisten von denen waren gegen einen deutschen Wissenschaftler und da haben wir wirklich stark geworden.
00:50:49: Die Anfänge dazu liegen ja noch viel früher.
00:50:51: Wir waren in den ersten Metern Schulpflicht unter Preußen.
00:50:55: Und diese Entwicklung war der Vorneufe von allem was wir dann gemacht haben.
00:50:59: Deutschland ist ja so erfolgreich geworden nicht durch Bodenschätze oder Dinge, die wir sozusagen verkaufen können ins Ausland.
00:51:08: Die da eben mal da sind als Rohstoffe sondern wir sind stark geworden durch den Rohstoff Wissen ja das wissenden der Menschen.
00:51:15: und dann waren wir in die erste große Bildungs- und Wissenschaftsnationen, die das wirklich so verwandtrieben hat dass wir dann bis zum zwanzigsten Jahrhundert so viel Wissen angehäuft haben, dass das eben Wissenschaftslettektur weltweit auf Deutsch gelesen wurde und darauf kann man natürlich sehr stolz sein.
00:51:31: Welche Persönlichkeit der deutschen Geschichte würden Sie heute zum Abendessen einladen und welche?
00:51:37: auf keinem Vorgang?
00:51:40: Ja, also ich würde sicherlich gerne mal den alten Fritz treffen.
00:51:45: Das war ja ein sehr intellektueller Geist, wie man so lesen kann.
00:51:50: Der Otto von Bismarck wäre natürlich auch auf seine Art interessant weil er wirklich ein unheimlicher Strategie war, wen würde ich gar nicht einladEN.
00:51:58: Naja gut, das kann man sich ja vorstellen Welche Leute das werden?
00:52:04: Kungen wir auf ein neues Schwerpunktgebiet Kultur und Christentum.
00:52:10: Sind Sie Christ?
00:52:11: Nein, aber ich bezeichne mich gerne als Kulturchrist weil das Christentun natürlich sehr wichtig war für die Entwicklung Europas.
00:52:22: Das christliche Armkland ist ja auch eine Errungenschaft mit allen Auswirksten dies natürlich auch von der Kirche Klimat, Inquisition usw.
00:52:31: Aber Ich denke, das Christentum mit seinen Werten ist für die Menschen sehr wichtig.
00:52:39: Dieses als gewusst, wie man sich miteinander verhält – ist das durchaus absolut sinnvoll.
00:52:44: Um welche Rolle spielt dieses Kultur-Christentum in Ihrer Politik?
00:52:49: Man hat ein Wertefundament, dass man sehr vernunftorientiert an die Dinge herangeht und öfflich freundlich umgeht, dass man auch eine andere Meinung zu schätzen weiß.
00:53:09: Wie wir da im Nächsten selbst in einer anderen Meinung hatten.
00:53:13: Das ist eine ganz wichtige Einstellung die wir uns alle wieder verwerten bis hin zur Gemüte führen sollten.
00:53:20: Viele Kulturen sind im Wandel.
00:53:22: Die Migration verändert natürlich auch.
00:53:24: was wenn Sie sagen is das Element einer deutschen Kultur?
00:53:29: dass auch in fünfzig Jahren noch bestaumt haben so.
00:53:35: Ja, ich habe schon von dem Wissen gesprochen ja also der Wissensnation.
00:53:39: Ich finde das eigentlich am bedeutendsten für uns wenn wir weiterkommen wollen.
00:53:47: Also Wir wollen unter schwarz-rott gold eben ein land sein Dass das voran geht mit wirklich großen Wissen und da müssen wir daran arbeiten, dass unsere Bildungsinstitutionen sind wir wieder bei den Länderaufgaben dafür sorgen.
00:54:03: Wir haben ja zu wenig Kinder und die wenigen Kindern wirklich die Ausbildung bekommen, dass sie dann einen guten Lebensweg einschlagen können, das sich unser Land damit voranbringen letzten Endes.
00:54:13: Also wie brauchen die Ingenieure die Ärzte der Zukunft?
00:54:16: Wenn Sie reagieren was passiert mit dem norddeutschen Rundfunk in Mecklenburg-Vordpolmen?
00:54:23: Ich habe schon eingangs gesagt, wir werden den Staatsvertrag kündigen und dann werden wir verhandeln.
00:54:29: Wir sehen es einfach nicht ein dass wir bundesweit neun Milliarden Euro für eine Rundfunkzahlen der dann auch noch Desinformationen betreibt in Teilen Und das geht einfach nicht.
00:54:41: Wir hatten verfassungsrechtlichen Auftrag, objektiv ausgewogen zu berichten über die Dinge, die sind damit sich Menschen ein eigenes Bild machen können.
00:54:49: Sie sollen uns nicht das Bild sozusagen hinmalen dass wir dann zu schlucken haben sondern wir wollen unser Bild selbst machen anhand der umfassenden Informationen des öffentlich-rechtlichen Wohnfunks in der wirklich alle Facetten einer gesellschaftlichen Diskussion abbildet.
00:55:05: Das geschieht eben nicht und deswegen sagen wir, da müssen die Reformen ran.
00:55:09: Wir müssen das gewährleisten können, dass ausgewogen berichtet wird.
00:55:12: Wie werden ja kaum bei den Talkshows eingeladen?
00:55:16: Da gibt es Statistiken, die das eindeutig bedienen.
00:55:18: Alle anderen Parteien sind entsprechend ihrer Stärke ungefähr darin.
00:55:21: Hier waren einundzwanzig Prozent hatten wir bei der Bundestagswahl und waren zu zweikommer sechs Prozent in den Talkshows eingeladen im letzten Jahr.
00:55:27: Das spricht Bände kann keiner weg diskutieren.
00:55:29: Ein Beispiel.
00:55:30: Und wie muss natürlich von den wohnen Kosten runter?
00:55:32: Wir wollen noch keinen Parteineinfluss in den Rundfunk reden ist.
00:55:35: Es ist bei uns in Milchblumburg-Vorpommern so.
00:55:37: Im Endeher Rundvograd sitzen zwei aktive Landtagspolitiker Der SPD von Frau Schwiesig geschickt Und das geht aus unserer Sicht nicht.
00:55:45: Wir wollen dort keine aktiven Politiker in den Grundfunkrat sitzen.
00:55:47: Ist
00:55:48: der öffentlich-rechtliche Rundfunk so, wie er heute ist reformiert oder muss ja zuerst sterben bevor etwas Neues Richtiges entstehen kann?
00:55:55: Das ist eine hochspannende Frage und hinter vorgehaltener Hand höre ich aus dem öffentlich- rechtlichen Rundfang auch, dass es doch nicht reformierbar ist.
00:56:03: Also gut wir werden das einfach probieren also... Wir werden kündigen und dann werden wir sehen, ob wirklich substanzielle Reformen möglich sind oder nicht.
00:56:17: Und das heißt, wir haben dann auch Zeit miteinander zu verhandeln.
00:56:22: Wir müssen dann ja mit Schleswig-Holstein, Liedersachsen und Hamburg reden, ob da eine Büglichkeit besteht.
00:56:28: Wenn das nicht der Fall sein sollte, gibt es eben keinen Ende mehr in Mecklenburg-Vorpommern.
00:56:33: Dann wird es einen eigenen Landesweiten rundherum gehen, den genau die Dinge gewährleistet, die uns wichtig sind.
00:56:38: X
00:56:38: Telegramm, Instagram wie all diese Kanäle heißen?
00:56:43: Was wird die Landtagswahl im Mecklburg Vorpommern entscheiden?
00:56:45: Die klassische Talkshow, die Zeitung ... Oder die Algorithmen.
00:56:50: In den Talkshows kommen wir ja nicht rein!
00:56:52: Die können es nicht entscheiden, jedenfalls nicht in unserem Sinne, obwohl man weiß das nicht... Also ist für uns natürlich tatsächlich das Kampffeld soziale Medien sehr wichtig.
00:57:02: Das ist unser großer Vorteil.
00:57:03: Deswegen schrauben die anderen da auch möglicherweise auch daran herum.
00:57:09: Es gibt ja jetzt vom Kulturstaatsminister Weimar auch die andere Humanistedoc.
00:57:13: vielleicht auch YouTube.
00:57:14: mal reformieren oder wie sagt man regulieren regulieren um weil das ja jetzt wie fernsehen auch genutzt würde.
00:57:24: Da weiß ich doch schon, was da kommt.
00:57:26: Man möchte dort Einfluss nehmen und genau das werden wir mit aller Kaffee natürlich bekämpfen.
00:57:31: Wir wollen die Freiheit des Internets gewährleisten.
00:57:33: Das ist ja das letzte Korrektiv zu den öffentlich-rechtlichen Anstalten, die so nicht mehr funktionieren.
00:57:38: Und deswegen kann ich nur sagen allen, die dort vertreten sind im Internet mein hoher Respekt, dass sie den Job machen.
00:57:44: Es ist auch mal sehr aufwändig so etwas zu betreiben aber es ist ein wichtiges Sprachrohr, dort liefern, eben für auch andere Meinungen mal.
00:57:54: Nicht umsonst ist das Höcke-Interview von denn ungeskriptet über fünf Millionen Mal angeklickt worden ja?
00:57:58: Das hat ja seinen Grund weil andere Medien das genau nicht mehr wahrnehmen dass man mal wichtige Stimmen gar nicht mehr hört wenn man sie nicht hören will und das machen die alternativen Medien.
00:58:08: deswegen sind es so wichtig.
00:58:09: deswegen bleiben Sie wie Sie sind und teuter Teufel.
00:58:13: ein weiter erfolgreiches Arbeiten.
00:58:15: Wir kommen schnell vorab, nicht nur in unserem Programm.
00:58:18: Wie erklären Sie einem Ausländer die Brandmauer?
00:58:22: Ich weiß nicht ob man sowas erklären kann im Ausland da wird es nur Kopfschütteln geben.
00:58:28: ich meine letztendlich wachsen wir hinter dieser Brandmau.
00:58:30: das ist auch klar.
00:58:31: also das ist jetzt nichts was funktioniert wirklich.
00:58:35: Schadet nur, wenn wir jetzt eine Stufe weitergehen wollen.
00:58:37: Wenn wir jetzt regieren wollen und das wollen wir auch in Mecklenburg-Vorpommern, dann ist das natürlich der falsche Ansatz.
00:58:44: aber für andere ist es noch schlimmer als für uns.
00:58:47: Wie können Sie ja vielleicht schaffen aus eigener Kraft?
00:58:49: Mit einer Alleinregierung mit absoluter Mehrheit zu regieren.
00:58:53: Wir haben die Mehrheit wahrscheinlich schon bei dreiundvierzig Prozent.
00:58:55: Sagen Sie an halt, die lieben Kollegen mit Uli Sigmund sind ja schon dicht dran mit zweiundviertzig.
00:58:59: eine letzte Umfrage da wollen wir hin um alleine regieren zu können.
00:59:04: Aber andererseits frage ich mich, ob die CDU sich nicht mal Gedanken machen möchte.
00:59:09: Ob sie einen anderen Weg einschlagen will?
00:59:12: Denn bei uns im Land stehen die jetzt noch bei zehn Prozent.
00:59:14: Es gibt keine Argumente mehr für die CDU.
00:59:16: Irgendwann tot wird zu sterben müssen wenn sie noch regieren will entweder mit den Linken oder der AfD.
00:59:21: Alles andere kommt gar nicht mehr in die Tüte.
00:59:23: Die müssen sich Gedanken machen.
00:59:24: Wir versuchen, die Alleinregierung zu erweichen, denn auch mit dem Hochvorpommern braucht dringend eine Wende – wir sagen die blaue Wende, die ist notwendig und kommt dann am zwanzigsten September
00:59:34: auf Bundestufe wenn sich die CDU der AfD öffnen würde und sagte Kommt zu uns in eine Koalition!
00:59:43: Sogt die AfD das tun oder wäre das der Anfang vom Ende der AfD?
00:59:48: Das wäre nicht unser Ende.
00:59:49: dazu sind wir schon viel zu groß.
00:59:50: Wir sind jetzt mit deutlichem Abstand stärkste Kraft Hier und das ist gar nicht mehr möglich.
00:59:57: Ja, also die CDU wird sich nicht mehr so wenden können Selbst wenn sie jetzt von heute auf morgen sagen würde okay wir haben uns gehört wie gehen wieder in die andere Richtung.
01:00:05: Sie nimmt ihnen ja keine mehr ab.
01:00:07: Die haben ja mit Friedrich Merz ihre Glaubwürdigkeit komplett verloren.
01:00:11: Es glaubt keiner mehr an diese CDU.
01:00:13: Also wenn der Merz irgendwas erzählt dann wird niemand mehr den folgen und sagen diesmal meint er es aber wirklich ehrlich?
01:00:19: Nein wird nicht passieren.
01:00:22: Deswegen Wir stehen natürlich Gesprächen immer offen gegenüber, weil wir die Dinge ändern wollen.
01:00:28: Es ist ja unsere staatspolitische Verantwortung auch jetzt eine Regierung erreichen zu wollen und wenn sie sich mit der CDU ergeben würde wäre das natürlich durchaus denkbar wenn unsere Kernpunkte darin stattfinden.
01:00:42: Also eine Begrenzung der illegalen Einwanderung, eine Entlastung der Bürger massiver Art und eine vernünftige Energiepolitik.
01:00:50: Wenn wir das hinbekommen dann kann man über vieles reden
01:00:53: aber
01:00:54: die CDU ist mit Sicherheit noch nicht soweit.
01:00:56: Wenn Sie die Landtagswahlen gewinnen und dann mit der CDU regieren würden was wäre auch innerhalb der ersten hundert Tage die Maßnahme die sie ergreifen würden die niemand erwartet hätte?
01:01:11: Nein, wir gehen da ganz transparent heran.
01:01:13: Also das was wir tun oder dass was wir sagen werden wir auch tun.
01:01:18: Wir haben ja ein hundert Tage Programme auch schon in die Öffentlichkeit getragen.
01:01:21: Wir werden dann kürze unser gesamtes Programm abschienen auf dem Parteitag am dreißigsten Mai Und dann kann jeder transparent nachlesen.
01:01:30: Das empfehle ich auch jedem auf unsere Homepage zu gehen, da reinzugucken ins Programm und sich nicht zu verlassen auf irgendwelche Verlautbarungen des NDR, der da schreibt das wäre ein Programm mit völkisch-nationalistischen Grundton völlig abwegig.
01:01:44: aber bitte soll sich jeder in eigenes Bild machen können Und da wird es keine wirklichen Überraschungen geben, sondern wir werden genau die Dinge umsetzen, die wir auch vorher den Bürgern ankündigen.
01:01:55: Wenn Sie
01:01:55: nicht
01:01:55: an die Regierung kommen sind dann sie und die AfD gescheitert?
01:02:00: Nein das sicherlich nicht aber es wäre schade drum ja weil wir dann weitere fünf Jahre ins Land gehen, sehen die uns nicht voranbringen.
01:02:11: Also das wird ja diese falsche Politik auf jeder Ebene wird einfach fortgeführt und deswegen wäre es wichtig dass wir jetzt den Wechsel schaffen.
01:02:19: Jetzt ist eine Zeit wo wir die Dinge tatsächlich noch ändern können.
01:02:22: in fünf Jahren.
01:02:23: da ist dann der nächste Landtagswahl.
01:02:24: da sieht die Welt schon wieder ein Stückchen schlechter aus.
01:02:27: wie verliehen im Moment fifteen tausend Arbeitsplätze bundesweit pro Monat.
01:02:32: Das Theater darf nicht länger gehen, deswegen hoffen wir auch auf Neuwahlen und Bundesebene.
01:02:36: Die sind aus meiner Sicht auch enorm wichtig und da werden wir dann als deutlich starkste Kraft ins Bundestag einziehen und wir hoffen dass dann irgendwann auch neue Optionen gezogen werden weil dieses Land ein Wechsel braucht.
01:02:50: Und ich will das vielleicht auch noch mal sagen, früher war es ja relativ einfach in der Bundesrepublik.
01:02:57: da hat es einen gewissen Ausgleich gegeben.
01:02:58: man hat SPD gewählt.
01:03:00: wenn man meint jetzt muss ein bisschen mehr verteilt werden an die Ärmerinnen Ich bin mal festgestellt hat, das geht jetzt auf Kosten der Steuern und Abgaben.
01:03:10: Jetzt müssen wir wieder was für die Erdlastung der Bürger und Unternehmen tun.
01:03:13: Dann hat man eher zur CDU geneigt und so hat es einen gewissen Ausgleich über die Jahre und Jahrzehnte gegeben.
01:03:20: Diesen Ausgang gibt's nicht mehr.
01:03:21: Egal, was man jetzt wählt, dann bekommt linke Politik.
01:03:24: Und das ist das, was sich der CDU vorwirfe!
01:03:26: Die Macht einfach, linke Politik hat vorher was anderes angekündigt und das darf in Zukunft so nicht weitergehen.
01:03:33: Wir brauchen endlich bürgerlich-kondervatilo-Politik mit oder ohne
01:03:36: Beziehung.".
01:03:37: Sie sind seit dem Bundestag im Jahr zehnt.
01:03:40: sie dieses Mandat persönlich verwendet?
01:03:44: Das hat mich nicht verändert.
01:03:49: ist, dass man ein höhere Taktzahl hat.
01:03:52: Dass man also deutlich mehr unterwegs ist und vielmehr Stunden macht.
01:03:59: Und das man natürlich auch sehr viel kontroverser tatsächlich diskutieren muss überall.
01:04:06: Und dass man sich immer seine Haut erwehren muss gegen Vorwürfe aller Art, die da kommen wo man sich selber sagt, sie kennen mich gar nicht!
01:04:13: Also wie kommt die aufs Richtenquatsch?
01:04:18: hat einem zunächst einmal verwundert, aber auch das kriegt man natürlich irgendwann persönlich für einen selbst gewuppt.
01:04:25: Was ist der Sinn des Lebens?
01:04:28: Der Sinn des Leben weiterzugeben.
01:04:30: Ich habe vier Kinder und freue mich dass sie so glücklich aufwachsen können und würde mich noch mehr freuen wenn Sie auch eine glückliche Zukunft hätten oder wir als gegenwärtige Generationen den Boden dafür bereiten könnten.
01:04:47: Das glaube ich ist im Grunde der Sinn des Lebens.
01:04:50: Vielleicht werden Generationen später irgendwann mal wirklich wissen, das liegt... Keine Ahnung!
01:04:55: Die Welt ist halt wie sie ist.
01:04:57: Wir wissen es nicht, wir können nur spekulieren.
01:04:59: Worauf freuen Sie sich jeden Tag?
01:05:03: Ich freue mich jeden Tag auf jeden Freitag eigentlich wenn ich nach Hause fahren darf zur Familie weil ich die Woche über tatsächlich in Berlin dann bin, weil wir hier so eingespannt sind dass es sich nicht lohnt eine hause zu fahren.
01:05:15: Es sind ja zwei stunden weg von hier Und das ist dann der Höhepunkt der Woche.
01:05:20: Was gibt die Kraft, den Moment und der Verzweiflung?
01:05:25: Ich glaube es ist ein mecklenburgischer Gemüt, dass man einfach durchhält.
01:05:31: Man hat Steherqualitäten erlernt oder auch schon mit der Mutter nicht aufgesogen.
01:05:38: Das heißt man kann auch solche kritischen Situationen standhaft überstehen.
01:05:42: Das ist nicht immer leicht aber man hat es eben gelernt damit umzugehen und das kriegt man ganz gut hin.
01:05:48: Welche Ihrer tiefsten Überzeugungen würden nur die wenigsten Menschen mit Ihnen teilen?
01:05:55: Das weiß ich gar nicht, was Sie in den Ausfall haben.
01:05:57: Das ist sozusagen die Unkonventionale des Live-Eric Holm.
01:06:02: Was soll es sagen?
01:06:03: Ein Credo, wo Sie feststellen ... Da bin ich ziemlich exklusiv und alleine mit dieser Überzeugung!
01:06:13: Das antizyklische Moment in Ihrer Persönlichkeit.
01:06:16: Da müssen wir ein bisschen länger zusammensetzen, glaube ich, um das herauszufinden.
01:06:20: Das fällt mich so spontan tatsächlich nicht ein aber es lohnt sich ja nicht mal drüber nachzudenken.
01:06:25: vielleicht der Folgegespräch Was
01:06:26: ist das Wichtigste im Leben eines Mannes?
01:06:30: Ja da sind wir wieder bei der Familie.
01:06:32: also für mich ist es das wichtigste dass man weiß da bleibt etwas übrig man kann etwas mitgeben.
01:06:39: die nächste Generation und das erfüllt einen auch.
01:06:43: Was werden Sie den fünfzehnjährigen Live-Erik Holm heute raten?
01:06:50: Ich würde ihm raten, mach es genau so.
01:06:53: Er lernt erst einen Beruf, macht dann dein Abi wenn du dann Bock drauf hast nach und geht dann studieren, wenn du Bock darauf hast oder bleib in deinem Handwerksberuf.
01:07:02: So wie ich's zunächst ja war.
01:07:06: Probier dich aus aber suche deinen Weg also vergeude keine Zeit.
01:07:13: Aber wenn du merkst, dass du falsch abgebogen bist, dann kehr um und such dir den neuen Weg.
01:07:19: Also entspannt ans Leben herangehen ist glaube ich immer die richtige Devise.
01:07:23: Und was ist die größte Ungerechtigkeit auf Erden?
01:07:27: Dass wir nach achtzig Jahren schon gehen müssen im Schnitt.
01:07:30: Ich hoffe es ist heute noch ein bisschen länger.
01:07:32: Die Sterblichkeit!
01:07:33: Was ist das Schönste an Deutschland?
01:07:38: Das schöneste an Deutschland.
01:07:39: Es ist auch interessant.
01:07:43: Mir gefällt eigentlich... Also mir fällt im Moment, fallen mir die Bilder aus Mecklenburg-Vorpommern ein.
01:07:48: Ich bin ja gerade auf großer Tour und wenn ich durch die Lande fahre dann geht richtig das Herz auf in dieser Frühlingslandschaft mit frischgrünen Bäumen.
01:07:58: Wir haben jetzt gerade den Raps der Blüt bei uns in Gelb oder diese abwechslungsreicher Landschaft auch Wälder, Buchenwäldern, durch die man fahren kann usw.
01:08:07: Das gibt mir richtig Kraft auch.
01:08:10: Die Natur ist über eines der schönsten Dinge, die wir haben.
01:08:14: Sie sind ein vielbeschäftigter Mann.
01:08:16: Wir sitzen jetzt hier schon eine gute Stunde, also wir
01:08:20: wollten zwei Stunden machen.
01:08:22: Sie sind schnell durchgekommen!
01:08:24: Was wäre die Frage gewesen, die ich Ihnen hätte stellen müssen aber nicht gestellt habe?
01:08:31: Sie stellen aber auch Fragen und das ist ja richtig investigativ.
01:08:36: Ja, fällt mir auch nichts ein.
01:08:37: Ich bin schon etwas abgekämpft.
01:08:41: Und warum ... letzte Frage.
01:08:43: Warum wird die Zukunft besser als die Gegenwart?
01:08:47: Ja, weil wir viele Menschen haben, wie sich Änderungen wünschen und ich glaube deswegen kann in Zukunft besser werden als das was für die letzten Jahre und Jahrzehnte gesehen haben wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen und die Dinge wieder gerade bübeln Deutschland und auch vielen Mikrobobfuckern.
01:09:03: Wir haben eine richtig große Chance.
01:09:08: landen mit einer guten Infrastruktur, mit einer gut qualifizierten Bevölkerung insgesamt und wir können was ausmachen.
01:09:15: Wir müssen nur aufholen, weltweit marschiert man davon.
01:09:18: Und wir müssen ranklopsen, einmal hochkrempeln natürlich mehr möglich machen also mit weniger Umvertragung, mit mehr Entlastung, also mehr in der Tasche, mehr Netto vom Brutto für die Bürger und für die Unternehmen.
01:09:31: dann wird sich ganz von selbst eine Besserung einstellen wenn wir dann noch mehr in Bildungs- und Wissenschaft powern dann werden wir auch wieder richtig nach vorne kommen.
01:09:40: Ero, vielen erzlichen Dank für dieses Gespräch!
01:09:43: Danke fürs Gespräch und wenn ich jetzt nicht alle verhandbaren worden konnte das machen wir im nächsten Mal.
01:09:46: Und mich auch nicht alle stillen kommt.
01:09:48: Merci,
01:09:50: danke.
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