Fall Fischer: Unfassbare Fake-News im Tages-Anzeiger – Weltwoche Daily CH

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Themen in diesem Video:

Fall Fischer: Unfassbare Fake-News im Tages-Anzeiger. SVP-Frau Fehr-Düsel behält Doktortitel trotz Plagiat. EU-Verträge: Ständerat eiert herum.

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Transkript anzeigen

00:00:06: Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen.

00:00:12: meine sehr verehrten Damen und Herren liebe Freunde aus nah und fern.

00:00:15: Ich begrüße Sie ein weiteres Mal aus der estnischen Hauptstadt Tallinn zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily die andere Sicht unabhängig kritisch gut gelaunt und zuversichtlich am Freitag, den Zwölften Juni.

00:00:31: sehr interessante Gespräche und Begegnungen hier im Baltikum.

00:00:35: Estland ist der Inbegriff eines Kleinstaats in geopolitisch exponierter Lage mit belasteten Beziehungen zum übermächtigen Nachbarn Russland.

00:00:47: die Geschichte vergiftet hier die Gegenwart und zum Teil so nach meiner Beurteilung auch gegen die nationalen Interessen.

00:00:56: Denn Estland wäre eigentlich sehr gut beraten und viele Essten haben mir das auch gesagt, dass man produktive sachliche Beziehungen mit Russland unterhalten sollte.

00:01:06: aber die Russen, die Regierung Russlands würde eben spinnen sie sei verrückt geworden und gleichzeitig eben sehr schwach.

00:01:12: drastische Einschätzungen hier Es schweren aber auch noch ungelöste Nationalitäten und Minderheitenkonflikte, die das Ganze noch etwas explosiver, etwas gefährlicher machen.

00:01:24: Also kompliziert!

00:01:25: Ich will da auch nicht als Schweizer sozusagen reintrampeln in diese Befindlichkeiten, aber auf jeden Fall ist es erhellend und faszinierend hier in diesen Konfliktlagen- und geopolitischen Verwerfungen aus ästnischer Perspektive einmal hinein zu blicken.

00:01:44: Ich habe eine Sondersendung schon aufgezeichnet in der Altstadt, in der Innenstadt.

00:01:49: Dort habe ich versucht alles zusammenzupacken was mir am gestrigen Tag so alles über den Weg gelaufen ist und was an Erkenntnissen zu verarbeiten war.

00:01:59: meine Kollegen dürften das sicherlich schon in den Orbit hinaus geschleudert haben.

00:02:06: Vielen Dank für Ihre Reaktionen.

00:02:09: Es ist unfassbar, was Andreas Tobler im Tagesanzeiger schreibt über die Affäre SRF in Zusammenhang mit dem ISOK-Trainer.

00:02:18: Patrick Fischer erbiegt das regelrecht Zitat Fischer soll endlich aufhören, das Opfer zu spielen.

00:02:27: Das ist eine ungeheuerliche Aussage die hier gemacht wird von diesem sehr schnodrig schreibenden Publizisten Er sei von SRF also Fischer sei nicht hinter das Licht geführt worden sondern an sich selber gescheitert.

00:02:44: Unglaublich, dieser Journalist behauptet allen Ernstes Fischer sei weder unrecht getan noch sei er betrogen worden und das wir behaupten Fischer habe selektiv.

00:02:55: zitiert.

00:02:55: Dabei hat nicht Fischer im Interview zitiert, sondern der in befragende Journalist Peter Rötlisberger.

00:03:02: und das betreffende E-Mail von SRF Reporter Pascal Schmitz – der übrigens wieder vor der Kamera steht also ob nichts passiert wäre – ist jedermann zugänglich und dieses Mail beweist dass sich SRF voll bewusst war, dass es sich damals um ein oftereckert Gespräch, ein vertrauliches Gespräch ohne Zitat, ohne Namensnennung als lediglich vielleicht hintergrundwissensmäßig zu verwendendes Geplauder gehandelt hat.

00:03:35: Und das betraf eben diese Covid-Busse über die Fischer damals sich in Sicherheit wiegend erzählt hat.

00:03:43: Im Mail keilt Schmitz mit, dass er ganz genau wisse, da es hier Vertraulichkeit vereinbart wurde aber im vollen Wissen um den oftereckert Charakter in leider total über den Tisch ziehen auf Deutsch versäckeln müsse.

00:04:02: Und das jetzt eben doch bringen, diese Erkenntnis nachher haben alle verantwortlich bei SRF nachweislich gelogen und betrogen indem sie behaupteten es habe sich nicht um ein ofterecker Gespräch gehandelt.

00:04:13: und der Tag ist sich jetzt veranlasst das Opferfischer wieder zum Täter zu machen.

00:04:19: Warum?

00:04:19: Damit kein Stäubchen auf SRF hängen bleibt und damit man ja die ideologische Gesinnung entsprechend gemeinsam weiter vertreten kann.

00:04:29: Und die Überzeugung ist hier auch federführend, dass man mit Impfgegnern von damals alles machen kann weil alle immer noch vogelfrei sind und die Wahnsinnsmaßnahmen des Staates und die faktische Impfpflicht zurecht kritisch hinterfragt haben.

00:04:44: Zu reden gibt der Verzicht auf Aberkennung des Doktortitels von SVP-Nationalrädin Nina Fairdüssel durch die juristische Fakultät der Universität Zürich.

00:04:55: Fairdüssel hat behauptet, dass ein lediglich kleinere Fehler in den Fußnoten festgestellt wurden – die Uni selber spricht aber vom wissenschaftlichen Fehlverhalten und mittelschwerem Verschuldung.

00:05:07: Nina Fair Düssels Plagiate umfassen auf immerhin zwölf Komma drei Seiten exakt hundertundzwanzig Sätze und sechs Fußnoten Zitat, besonders gravierend Zitateende ist das ein Unterkapitel zum englischen Recht Zitat nahezu vollständig als Plagiat einzustufen sei.

00:05:26: Hier liegt die Übernahmequote bei ninety-f vier Prozent.

00:05:31: dazu meint die juristische Fakultät der Universität Zürich.

00:05:34: diese Befund wiegt schwer.

00:05:37: Demgegenüber fielen die zusätzlich beanstandeten sechs Fußnoten für die Gesamtwürdigung nur gering ins Gewicht.

00:05:44: Ferdüssel hat also keinen Grund zu behaupten, es seien lediglich kleinere Fehler in den Fußnotern festgestellt worden.

00:05:50: Zusammenfassend kommt Marcel Odermatt in der Weltwoche zum Fazit Nina Ferdüssel sei in ihrer Plakiazzaffäre mit einem blauen Auge davon gekommen.

00:06:00: Die Promotionsverordnung der Universität Zürich hält nämlich unmissverständlich fest ich zitiere Die mehr oder weniger wörtliche Übernahme von Texten aus Schriften anderer Autorinnen und Autoren ohne Quellenangabe, Plagiat ist unzulässig.

00:06:16: Solche Dissertationen werden als ungenügend abgewiesen", stellt sich die Frage warum hier diese doch glasklar formulierenden Satzung nicht.

00:06:26: nachgelebt wurde.

00:06:28: Gestern hat der Ständerat den Entscheid über das Ständemeer bei den EU-Anbindungsverträgen überraschend vertagt.

00:06:35: Vorerst wurde in der kleinen Kammer nur die Diskussion zur Frage abgeschlossen, welche Parlamentskommissionen in dieser Frage federführend sein sollen.

00:06:44: im Zentrum standen Verfahrens Thematiken.

00:06:47: Eine materielle Diskussion zum doppelten Meer für die EU-Verträge fand nicht statt.

00:06:52: nach einer anderthalb stündigen, teilweise emotional geführten Debatte beschloss der Ständerat mit vierundzwanzig zu zwanzig.

00:07:00: Stimmen die inhaltliche Diskussion über das einfache oder doppelte Meer zu den bilateralen drei, wie sie genannt werden zunächst in der Staatspolitischen Kommission des Ständerats SPKS vorzusetzen?

00:07:12: Ein entsprechender Ordnungsantrag von Daniel Fessler Mitte ab und zu in der Rode wurde angenommen.

00:07:18: Also man schiebt das ganze Thema, dass demokratiepolitisch essentielle Themen wie eine heiße Kartoffel hin- und her – schon sehr bemerkenswert ist, dass der Ständerat hier nicht den Mut aufbringt klar sich für!

00:07:32: die Demokratie zu entscheiden.

00:07:35: Das wirft ein ganz schiefes Licht natürlich auf diesen Lotterbetrieb, den David Biener in der neuen Weltwochtetitel Geschichte genau runter die Loop nimmt.

00:07:44: Das legendäre Greenfield Festival in Interlaken öffnete am elften Juni-Zweitausendundsechsundzwanzig seine Tore für Zehntausende Rock und Metal Fans aus dem Innen- und Ausland.

00:07:56: Auf dem Flugplatzgelände des Berner Oberlands startete das dreitägige Großereignis mit ersten internationalen Top Acts wie Sabaton und die Offspring vor der Kulisse von Eiger, Mönchinn und Jungfrau.

00:08:10: Das ist Hard Rock!

00:08:12: Im Wortsinn, das ist der harte Fels.

00:08:15: Das ist Greenfield in Rock gewisser Massen.

00:08:19: neben lautenden Gitarrenklängen und spektakulären Bühnenshows lockte das Festival die Besucher direkt am ersten Tag mit seinem traditionellen Mittelaltermarkt und einer ganz eigenen Festivallstadt an.

00:08:31: Für die Schweizer Eventbranche markiert dieser Tag den fulminanten Startschuss in die heißersehnte Open Air-Saison des Sommers – logistisch monatelang!

00:08:41: vorbereitet wurde Rock On in the Free World, ruft man da den Metal-Fans und Hard Rockern.

00:08:51: vor den Hardrock-Felsen des Berner Oberlands zu.

00:08:55: Die Schweiz hat gestern ihre umfassenden Pläne zur Mitwirkung an der Sicherheit des G-Siebengipfels im neugelegenen französischen Evian präsentiert, ist ja unglaublich wie die Franzosen für dieses große Ereignis einen wesentlicher Teil der Kosten an die Schweiz überwältzt – ich glaube schon Agschirak, der frühere Präsident, hat noch Glas klargesagt Frankreich bezahle dafür.

00:09:17: aber heute lassen wir uns natürlich die Rechnungen anhängen.

00:09:20: Da das Treffen der wichtigsten Industrienationen direkt an der Landesgrenze stattfindet, kooperiert die Schweizer Armee eng mit den französischen Streitkräften.

00:09:29: Am Donnerstag wurden die operativen Details zur Überwachung des gemeinsamen Luftraums und zur Sicherung des Kämpfersees finalisiert.

00:09:36: Der Bundesrat hatte kurz zuvor die rechtlichen Grundlagen für diese grenzüberschreitende Militärkooperation verabschiedet.

00:09:43: Schweizer Behörden wollen damit sicherstellen, dass potenzielle Bedrohungen frühzeitig abgefangen werden und der Gipfel ohne Zwischenfälle über die Bühne... gehen kann.

00:09:53: Der Technologikkonzern Hitachi Energy verkündete gestern eine wegweisende Standortentscheidung zugunsten der Gemeinde Ottelfingen im Kanton Zürich, das Großunternehmen übernimmt das elf Hektar große Areal des ehemaligen Yelmoli Verteilzentrums und dort einen modernen Industriekomplex aufzubauen.

00:10:15: Mit diesem Schritt sichert der Konzern nicht nur rund tausend bestehende Arbeitsplätze in der Region sondern Mittelfristig auch die Neuschaffung von bis zu zweitausend weiteren Stellen in Aussicht.

00:10:27: Für den Wirtschaftsstandort Zürich ist diese Entscheidung inmitten globaler Marktunsicherheiten ein extrem starkes Signal, dass die Attraktivität der industriellen Infrastruktur im Furtal nachhaltig unterstreicht.

00:10:40: Ziemlich frech äußert sich die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit einem Appell zum Schutz von Demonstrationen in die Schweiz!

00:10:51: Die Organisation kritisierte die angeblich zunehmend restriktive Praxischweizer Behörden und Gerichte gegenüber angeblichen friedlichen Klimaaktivisten.

00:11:01: ämnes die betonte gestern nachdrücklich, dass das Recht auf Protest ein zentraler Pfeiler jeder demokratischen Gesellschaft ist und nicht durch unverhältnismäßige Auflagen oder Kriminalisierung ausgehüllt werden darf.

00:11:14: In Wahrheit haben die Klimaaktivisten.

00:11:17: Die Klimaterroristen muss man hier mit vollem Recht sagen den öffentlichen Frieden und die Eigentumsgarantie durch Straßenbesetzungen eindringend im Banken Hausfriedensbruch an Schulen usw.. immer wieder massiv verletzt.

00:11:29: Dies in aller Kürze, in aller Verdichtung.

00:11:32: meine Depression zur schweizerischen Nachrichtenlage aus dem Baltikum aus Estland und ich unterstreiche dass hier Tallinn ist eine der schönsten deutschen Städte außerhalb Deutschlands.

00:11:47: man merkt den langen jahrhundertealten Einfluss der deutschen Hanse, der Freihandeltradition und der Schiffarztradition.

00:11:55: Ja die ganze Kultivierung und Entwicklung ist hier architektonisch nach wie vor vergebigt.

00:12:01: Viele Schweizer kennen das nicht aber es gibt einige Schweizer, die natürlich auch in wichtiger Position arbeiten.

00:12:07: mit einigen habe ich gesprochen.

00:12:08: Auch das ist interessant, wie man da auch die politischen Entwicklungen schildert.

00:12:14: Seit den neunzigern Jahren sind ja die ehemaligen Sowjetrepubliken des Baltikums unabhängig geworden, wobei man sich eben nicht als ehemalsige Sowjet-Republik bezeichnet sondern als besetztes Gebiet und aufgrund der massiven Verletzungen der sowjetischen Seite hier auch dem Menschenrechte die Verschleppung von Tausenden.

00:12:34: Von weit über hunderttausend Menschen im Verlauf von fünfzig, sechszig, siebzig Jahren.

00:12:40: Das ist noch nicht vergessen und das wird natürlich auch auf die heutige Situation in Russland projiziert.

00:12:46: Nicht zurecht meine ich zu Unrecht!

00:12:49: Allerdings die Geschichte wirkt nach und hier sind eben noch viele Wunden offen, die einst geschlagen wurden von Russland.

00:12:56: Da müssen sich eben die Russen auch fragen warum sie denn in diesen einzigen Ländern, die sie unter ihrer Knute hatten, die Beliebtheit so weit nach unten gesunken ist dass man eben sogar Krieger riskiert!

00:13:08: Dass man eine Ukraine unterstützt wie das die Essländer tun, die Esden... Das sind natürlich alles Misstrauenswoten aus dem geschichtlichen Tiefenraum.

00:13:19: Wir werden darüber berichten, morgen geht es dann irgendwann weiter nach Finnland, nach Helsinki mit einer Schiffsfahrt.

00:13:25: vielleicht werde ich vom Schiff aus noch eine Sendung machen können auch mit faszinierenden Gesprächspartnern.

00:13:32: der Tag beginnt dann früh heute schon mit einem Interview mal sehen ob er es oft errecken macht einen früheren Prämie-Minister von Estland der heute dezidiert andere Auffassung vertreten.

00:13:45: zur Europäischen Union.

00:13:47: Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und gleich melde ich mich zurück mit der internationalen Sendung.

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