«Woher kommt dieser Russenhass?»: Alice Schwarzer über die Kriegsrhetorik in Deutschland, die AfD und echten Feminismus

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Die Stimmung bei der Bevölkerung, die wollen kein Krieg sind vor allem auch die deutschen Medien ja überwiegend pro Krieg.

00:00:06: Wir wissen ja auch dass es einen Operationsplan Deutschland gibt in denen die Wirtschaft einbezogen werden, die müssen sich schon darauf gefasst machen das sie Soldaten verpflegen und Angestellte freistellen für den Krieg.

00:00:19: Das ist alles nicht schön zu sehen und es ist irgendwie surreal.

00:00:23: Es ist schwer verständlich dass Merz nicht das Gespräch sucht.

00:00:27: Ich mag das gar nicht zur Ende denken was einem Atom macht, tut wenn sie von der Wand steht.

00:00:32: Wir Feministinnen der Altenschule sind alle einer Meinung.

00:00:37: hoch alarmiert über den Unsinn mit der Transistologie.

00:00:40: Ich weiß nicht, wie weit der Bundeskanzler blickt.

00:00:43: Er kommt ja aus einer Gegend, wo nicht so viele Migranten sind.

00:00:46: Diese Politiker, die da entscheiden – die wohnen nicht in den Vierteln, wo die Probleme sind und die hören einfach dem Menschen nicht

00:00:54: zu!

00:00:55: Ich finde es gut wir würden die Dämonisierung der AfD

00:00:59: aufhören.".

00:01:08: Ich begrüße Sie ganz herzlich zu einer weiteren Ausgabe von Weltwoche Daily Spezial.

00:01:12: Mein Name ist Roman Zeller und die Person neben mir, die brauche ich nicht weiter vorzustellen.

00:01:17: Alles schwarzer Journalistin, Autorin, die berühmteste Feministin vielleicht sogar der ganzen Welt.

00:01:24: eine der bedeutendsten renommiertesten Stimmen der Frauenbewegung!

00:01:28: Nicht nur in Deutschland Europa sondern vielleicht wie gesagt habe eben in den ganzen Welt.

00:01:31: Ganz herzlichen Dank dass sie sich heute Zeit nehmen.

00:01:34: wir sprechen über Ihr Buch dass sie eben gerade publiziert haben.

00:01:39: Alle schwarze Firmnismus pur, neunundneinzig Worte haben Sie darin besprochen in kurzen Essays sehr empfehlenswert, sehr lesenswert.

00:01:46: zuerst möchte ich aber unsere letzte Begegnung Revue passieren lassen.

00:01:51: das war im jahre zwanzig dreiundzwanzig Ende Februar.

00:01:55: sie kamen damals euphorisiert Von einer Friedenskundgebung vor tausenden von Leuten, die sie arrangiert haben mit Sarah Wagenknecht und Erich Waad zum Gespräch.

00:02:06: Jetzt sitzen wir hier dreieinhalb Jahre später.

00:02:10: Was sind Ihre Gedanken heute?

00:02:12: Wenn Sie über Krieg um Frieden nachdenken, wenn Sie in die Ukraine blicken ... was geht Ihnen da durch den Kopf?

00:02:19: Ich bin natürlich irgendwo naiv also ich hoffe... ich gebe dir Hoffnung nie auf und versuche immer das meine dazu beizutragen.

00:02:28: Und in der Tat vor drei Jahren hat man sich gesagt, Mensch war einem solchen Protest.

00:02:33: Das muss doch die Politik einsehen ja?

00:02:36: Die Stimmung bei der Bevölkerung, sie wollen keinen Krieg und tja dann muss man eben sehen dass das immer weitergeht und daher nicht bei uns gestorben wird noch nicht, sondern bei den anderen sind vor allem auch die deutschen Mädeln überwiegend pro Krieg.

00:02:57: Und das ist bedrückend zu sehen, weil jeden Tag sterben Hunderte von Menschen.

00:03:03: Warum?

00:03:03: Weil eines Tages muss dieser Krieg enden und ... Wie alle Experten sagen und wissen, kann er nur durch eine Verhandlung enden.

00:03:15: Und jeder Tag der das weitergeht gibt es weitere Tote.

00:03:20: Also ich bin schon ein bisschen, möchte nicht sagen, resigniert.

00:03:24: Das ist nicht meine Art aber doch ein bisschen reizlos.

00:03:30: Sie sagen der Krieg ist noch nicht bei uns in Europa oder Deutschland.

00:03:35: Fürchten Sie sich oder sorgen sie sich um eine weitere Eskalation?

00:03:39: Vielleicht sogar um einen großen Krieg, einem Weltkrieg in Europa.

00:03:43: Oder sind Sie noch nicht so pessimistisch?

00:03:45: Das muss ja gar nicht so groß sein!

00:03:48: Wir wissen ja inzwischen, dass Deutschland das Durchaufmarschland ist.

00:03:54: Diese Pläne sind ja schon Jahrzehnte alt und ... Klar, wenn es gegen Osten geht und es geht ja gegen Oßen sind wir das Aufmarschland.

00:04:03: Und wir werden davon betroffen sein.

00:04:05: Es fällt mir auf mit welchem Eifer zurzeit bei uns die Autobahnen verbreitert werden... ...und die maroden Brücken in Ordnung gebracht werden.

00:04:17: Das ist nicht für den zivilen Verkehr.

00:04:23: Und wir wissen ja auch, dass es einen Operationsplan Deutschland gibt in denen die Wirtschaft einbezogen werden.

00:04:30: Die müssen sich schon darauf gefasst machen das sie Soldaten verpflegen und Angestellte freistellen für den Krieg.

00:04:41: Das ist alles nicht schön zu sehen und es ist irgendwie surreal weil ich frage mich natürlich warum welches?

00:04:49: Wir hatten kein Problem mit Russland oder so.

00:04:54: Wir haben friedlich gelebt und dann gibt es nebenan einen Krieg, einen Konflikt zu dem wir ja längst auch sehr stark beitragen nicht nur durch Reden sondern auch durch Taten.

00:05:09: Die Kriegs-Rhetorik bzw die generelle Rhetoric in Deutschland ist spürbar konfliktionär, wenn man das mal freundlich ausdrücken darf.

00:05:17: Sie ist rabiat gegenüber Russland, der Kanzler äußert sich, Außenpolitiker äußern sich die Medien sowieso... Was ist da passiert?

00:05:25: In den letzten dreißig zwanzig Jahren?

00:05:28: Deutschland hatte ja eigentlich ein gutes Verhältnis mit Russland.

00:05:31: Es ist ein entscheidender Player, wenn es um Russland geht.

00:05:36: Was hat sich da geändert in den letzten Jahrzehnten?

00:05:39: was beobachten sie da?

00:05:41: Ja, ich muss mir die Frage stellen ob wir früher etwas übersehen haben.

00:05:46: Es gibt ja doch offensichtlich bei vielen Deutschen gar nicht allen also es hat ja immer halbe halbe gestanden.

00:05:55: Also die Hälfte der Bevölkerung das zeigen alle Umfragen ist für weitere Waffenlieferungen und die andere Hälfe ist für Friedensverhandlungen.

00:06:08: Also daran muss man erinnern, nur die Stimmen der Friedensgegner muss man versagen weil es eine Gegnerschaft gegen den Frieden spiegeln sich in den Medien viel stärker.

00:06:22: Es gibt ein Missverhältnis.

00:06:24: Also in den Medien ist das Verhältnis zehn zu neunzig, ja?

00:06:29: Neunzig Prozent sind gegen Verhandlungen und für weitere Waffenlieferungen.

00:06:35: Ja haben wir in der Vergangenheit etwas übersehen?

00:06:38: mir scheint es fast so weil woher kommt plötzlich dieser Russenhass und die Verachtung der Russen.

00:06:47: ich bin eine Generation die natürlich mit einer hohen Sensibilität aufgewachsen ist für die Verantwortung Deutschlands im Zweiten Weltkrieg und in der Zeit des Faschismus.

00:07:00: Und ich weiß, dass mindestens siebenundzwanzig Millionen Russen durch den von uns verursachten Krieg gestorben sind.

00:07:13: also so war mein Gefühl eigentlich immer eher schlechtes Gewissen und den Wunsch zur Versöhnung.

00:07:30: Aber das scheint überhaupt nicht mehr im Bewusstsein zu sein, zumindest nicht in medialen.

00:07:35: Wir müssen immer unterscheiden zwischen der deutschen Bevölkerung die anscheinend halbe Halbe ist und den Medien die zu neunzig Prozent gen Osten ziehen wollen.

00:07:48: Wie erklären Sie sich persönlich diesen Russenhaus?

00:07:50: Wenn Sie sagen, das ist bei Ihnen präsent.

00:07:53: Dass man da eigentlich hier auf Versöhnung getrimmt ist gerade wegen der Geschichte.

00:07:57: Gerade wegen dieser Tragödie.

00:07:59: Ja ja.

00:08:00: Woher kommt diese Russen aus?

00:08:03: Da stellen Sie mir eine Frage und da würde mich die Antwort interessieren.

00:08:07: also anscheinend brauchen doch die Menschen immer jemanden den sie verachten.

00:08:12: Sie müssen immer jemand unter sich haben.

00:08:19: Da staunt man, wie die über die Russen reden.

00:08:21: Ich meine das ist ein hoch kultiviertes Volk und sie sind auch was die technische Intelligenz angeht also Amerika weit überlegen.

00:08:35: ich weiß nicht was haben wir für ein Bild von Russland?

00:08:37: ja Das ist beschämend aber es sieht sehr tief Vielleicht, aber das ist natürlich kann nur ein Faktor sein.

00:08:48: Es spielt noch eine Rolle.

00:08:52: Leider hat ja bei dem sehr verständlichen Zurückschlagen der Russen, wie gesagt, sieben, zwanzig Millionen Tote, da hat es auch Racher gegeben.

00:09:03: und die russischen Soldaten, die nach Deutschland gekommen sind ... Wir wissen, dass es die Order gab zu Massenvergewaltigungen.

00:09:18: Das ist sozusagen unsere Mütter-Generation.

00:09:23: Die Fünfzig bis Achtzigjährigen haben oft Müttern vor allem in Berlin denen das passiert ist und die nicht darüber geredet haben.

00:09:38: Sie haben darüber aus Scham nicht geredelt, auch weil es in fortschrittlichen Kreisen verrückt vor einigen Jahrzehnten noch völlig tabu war, Russen zu kritisieren – aus dem schlechten Gewissen her!

00:09:54: Das ist eine psychologische Gemengenlage, die sehr heikel ist.

00:10:04: Also aus diesem schlechten Gewissen heraus hat man das den Russen natürlich zurecht erst mal übel genommen, dass es passiert ist.

00:10:13: Das konnte man aber nicht austragen!

00:10:15: Es durfte nicht aber gesprochen werden.

00:10:17: Ich weiß noch wie Emma in den achtziger Jahren zum ersten Mal berichtet hat über die Vergewaltigung in Berlin Die Massenvergewaltigungen gerade auch in Berlin.

00:10:31: Das sind wir aber ganz heftig von der Linken kritisiert worden, wie wir etwas so revisionistisches schreiben können und so weiter.

00:10:42: Und das hat sich jetzt völlig gekippt.

00:10:45: Jetzt will man gar nichts mehr wissen.

00:10:47: Man will die Russen gar nicht mehr kennen, man will sie nicht verstehen.

00:10:50: Wie gesagt, das ist nur ein kleiner Faktor, der mir eingefallen ist bei meiner Überlegung was jetzt eigentlich

00:10:57: passiert."

00:10:58: in unserem Kopf mit den Russen.

00:11:00: Meine Damen und Herren, bitte verzeihen Sie diesen überfallartigen Unterbruch!

00:11:05: Ich werde das Mikrofon selbstverständlich dem Moderator gleich

00:11:09: wieder

00:11:10: zurückgeben – doch vorher habe ich noch eine ganz wichtige Durchsage!

00:11:14: Abonnieren sie die Weltwoche!

00:11:17: Gegensteuer?

00:11:18: Die andere Sicht?

00:11:20: Unabhängig?

00:11:21: Kritisch gut gelaunt seit über neunzig

00:11:25: Jahren?!

00:11:26: Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.

00:11:31: Alle Angaben und Informationen finden Sie unter diesem Video.

00:11:37: vielen herzlichen Dank!

00:11:41: Lichtblickmäßig immer wieder ein Vermittler, jetzt neuerdings in Spiel gebracht.

00:11:46: Putin hat gesagt ja er würde vielleicht sogar einen Vermittlern akzeptieren.

00:11:49: Da sind so verschiedene Namen durch die Mediengegäste.

00:11:52: Gerhard Schröder war mal einer glaube ich dann sogar auch noch vielleicht Angela Merkel war einmal ein Thema.

00:11:56: wenn sie ihn sich wer könnte zur Versöhnung beibtragen zwischen Europa und Russland zwischen Ost- und West vielleicht eine Brücke schlagen?

00:12:06: Wer käme da für Sie am ehesten im Frage?

00:12:10: Eigentlich wäre es Merkel gewesen, aber sie hat ja auch ... Sie spricht Russisch und Putin hatte mit ihren relativ gutes Verhältnissen.

00:12:24: Aber sie hätte sich früher melden müssen.

00:12:26: Warum nicht Sie Frau Schwarzer?

00:12:28: Nein ich bin ja keine politische Figur!

00:12:31: Was würden Sie vielleicht Putin sagen?

00:12:33: Wie würden Sie mit diesem Mann sprechen?

00:12:36: Auf ihn zugehen?

00:12:37: auch, das ist ja nicht gerade an.

00:12:39: Aber selbstverständlich!

00:12:41: Das wäre ein Traum wenn man was bewirken kann.

00:12:47: Man muss immer mit dem Gegner reden und in diesem Fall ist er jetzt am politischer Gegner, mein persönlicher nicht aber... Er hat natürlich ein bisschen Dinge ausgelöst, die nicht erfreulich sind durch diesen Angriff.

00:13:02: Er ist ja der Angreifer und das ist noch mal so was immer der Vorlauf war.

00:13:07: Was würden Sie ihm sorgen?

00:13:10: Ich würde einfach sagen wir müssen uns an den Tisch setzen und sagen sie mir ihre Minimalbedingungen.

00:13:16: Wir wissen doch sowieso alle was glaube ich auch umkommt.

00:13:19: also so Egal, also wir wissen was er fordert.

00:13:25: Wir wissen in welchen Punkten die Ukraine wird nachgeben müssen.

00:13:31: Darum hat der Krieg begonnen und man muss jetzt mal eins sagen Jetzt gibt es diese Entwicklung mit den Drohnen, die den Russen sehr aufs Fell rücken.

00:13:42: ja Ich hoffe, die Russen werden nicht zu sehr in der Ecke gedrängt.

00:13:51: Denn Russland ist eine Atommacht und ich mag das gar nicht zur Ende denken was einem Atom macht, wenn sie vor der Wand steht.

00:14:05: Friedrich Merz, der Deutsche Bundeskanzler.

00:14:08: Der weigert sich eigentlich da einen Kontakt, einen Draht nach Moskau aufzubauen.

00:14:13: Der ist nun eineinhalb Jahre im Amt.

00:14:16: Was halten Sie von Friedrich-Merz?

00:14:18: Was macht der Deutsche Bundskanzler gut und was macht er weniger gut?

00:14:23: Ja es ist schwer verständlich dass Merz nicht das Gespräch so holen Und die Deutschen werden letztendlich die Deppen sein, das glaube ich.

00:14:36: Ich fuhr nämlich ein bisschen, ich hatte mit mehr Veränderungen gedacht auch so im ideologischen Bereich und es gibt ja so ein paar Absolitäten die die rot-grüne Regierung eingeführt hat.

00:14:52: Nehmen wir mal dieses Transgesetz da haben sie hier auch schon als Reporter zu beigetragen zu zeigen wie absurd das ist.

00:15:02: denkt man eigentlich dass wir in konservative dran kommen, dass sie sagen pass mal auf.

00:15:06: Wir wollen uns sich weiter lächerlich machen und wir möchten auch nicht unsere Jugend gefährden.

00:15:11: Wir möchten das hunderte oder gar tausende junger Menschen gefährlich hormonisch schlucken, nur weil man ihnen sagt du musst das Geschlecht wechseln wenn du Probleme hast.

00:15:22: Die Probleme können ja auch an anderen Gründen liegen und man dürfte ihn mal Fragen stellen.

00:15:28: All das passiert nicht.

00:15:29: es ist eigenartig finde ich.

00:15:31: Man spürt eigentlich keine Veränderung.

00:15:36: nun dass sich das März in den Flieger setzt nach Moskau Das verstehe ich nicht.

00:15:44: Wir können ja, wir Deutschland auch, wir können nur verlieren – Sie sitzen hier an der Schweiz, gratuliere Ihnen von Herzen!

00:15:52: Aber wie gesagt das Durchmach-Marschlangland und wir haben schon einen Operationsplan den Militärs aufgestellt haben.

00:16:02: also wenn man uns nicht sehr in Acht nimmt dann kriegen wir es bald am Eigenleib zu spüren.

00:16:09: Es ist für sie aktuell in Deutschland das größte Problem.

00:16:13: Das größte problem finde ich, dass die Menschen nicht miteinander reden.

00:16:18: diese wahnsinnige Polarisierung also zum Beispiel wenn jetzt immer es gibt ganz viele junge Feministen völlig wahnsinnig aber die müssen auch gar nicht jung sein.

00:16:33: zum Beispiel vor ein paar Monaten ruft meine Kollegin bei der Bundesbeauftragten für sexuellen Missbrauch an, ja?

00:16:42: Das muss man mal sagen.

00:16:43: Emma ist in Sachen sexueller Miss-Protetab für Emma die erste Adresse.

00:16:49: Seit der ersten Ausgabe kämpfen wir auch als noch kein Mensch sich um dieses Problem gekümmert hat.

00:16:55: Wir haben uns am Narrenring durch die Arena ziehen lassen müssen.

00:16:59: Missbrauchs des Missbraus und so weiter.

00:17:01: wirklich Wenn die Emma irgendwo Verdienste hat, große Verdienste ist es der sexuelle Missbrauch.

00:17:09: Meine Kollegin sagt auch wunderbar, die IGL mit der ich ja schon oft zu tun hatte, die ist jetzt Bundesbeauftragte geworden für Sexuellmissbrauch gegen Sexuell-Missbrau.

00:17:23: Ich rufe sie mal an was jetzt angesagt ist und so.

00:17:26: Ja denkst du?

00:17:28: Die sagt der Chancellor Louis Ich rede nicht mit der Emma, ihr seid Islamoph... Nein ich hätte sie auch sagen können.

00:17:38: Ihr seid Transfob.

00:17:40: Die Bundesbeauftragte für sexuellen Missbrauch sagt Emma, der Zentrale für diesen Fragen.

00:17:50: Ich spreche nicht mit euch, ihr seit Transfop.

00:17:53: Also so wahnsinnläufs bei uns!

00:17:57: Generell aber nicht nur in Bezug auf diese Fragen gibt es eben das Klima, dass man nicht an Kritik und an Austausch interessiert ist.

00:18:08: Sondern man hat Recht oder Unrecht.

00:18:11: Es ist gut oder böse.

00:18:15: Das macht die Menschen immer dumpfer ja?

00:18:18: Und das kann ja nicht die Lösung sein.

00:18:20: also zum Beispiel wenn mehr jemand sagt Er ist gegen Verhandlungen und für weitere Waffenlieferungen.

00:18:28: Ja, lieber Gott!

00:18:29: Da freue ich mich nicht drüber, aber selbstverständlich werde ich in aller Gelassenheit mit diesen Menschen weiter.

00:18:35: ganz im Gegenteil.

00:18:36: Ich bin neugierig hier das begründet und es interessiert mich also mit dieser... Mit diesem Verhärtungen, mit dieser Radikalisierung Und links-und rechts wird ja werden bei uns zurzeit die tollsten Töne angeschlagen.

00:18:54: Also für viele Linke ist jeder, der nicht links ist an Nazi und so weiter und einige Rechte sind auch Montra dabei.

00:19:08: das ist nicht gut, das politische Klima ist nicht.

00:19:11: Sie haben es gesagt, das ist Islamophob-Transphobe.

00:19:15: Aber sie wurden ja auch schon in die rechte Ecke geschält.

00:19:18: Ich kann mich gut erinnern da gab es mal eine Spiegelschlagzeit oder eine Schlagzeile mit einem Mädchen weil sie dem Spiegel glaube ich einen Intrüge gegeben haben und sie haben sich damals zu Alice Weidel wenn ich das richtigen Kopf habe geäußert Und dann wurde das so gemacht wurde gesagt Ja alles schwarzer würde.

00:19:34: also sagt Alice Weidel sei gut für die Frauen in Deutschland.

00:19:40: Sie haben das dann aber richtig geschältet?

00:19:41: Ja,

00:19:41: ja, das ist ein gutes Beispiel für die Manipulation durch die Medien.

00:19:46: Das ist wirklich unerträglich!

00:19:48: Also ich natürlich immer zu hechten sie hinter mir, irgendwas sollen sie mir entmunt legen und in dem Fall... Und das ist eine Fernsehinterview, dass kann sich jeder Mensch angucken, es ist total nachvollziehbar sagt der Kollege zu mir, ja sagen was würden Sie denn sagen wenn die AfD an der Macht wäre und dann wäre Frau Weidel Kanzlerin.

00:20:11: Und was würden sie denn dazu sagen?

00:20:14: Meinen sie die Wer-Auchen Vorbild für Frauen?

00:20:17: Daraufhin habe ich nachgedacht und glaube ich hab gesagt naja also in Ländern die rechte Regierung haben oder sagen wir Meloni usw.. Ja, ich denke das ist dann auch empfinden die Wählerinnen auch als ermutigend.

00:20:36: Daraus wurde alles schwarz erwünscht.

00:20:38: sich findet dass alles weiter ein Vorbild ist und Kanzlerin sein soll und so weiter.

00:20:44: Nein es ist schwer erträglich muss ich sagen.

00:20:47: Ich selber bin Journalistin seit sechzig Jahren.

00:20:50: ich liebe mein Beruf.

00:20:52: aber was Was solche Kollegen machen, ist wirklich verachtenswert.

00:20:57: Das kann ich nicht

00:21:23: beurteilen.

00:21:24: Ich finde es gut, wir würden die Dämonisierung der AfD aufhören.

00:21:29: Ich halte überhaupt nichts von der Brandmauer.

00:21:33: Das ist natürlich eine kluge Idee von der Linken einen anderen zu verbieten nach Rechtskoalition zu machen.

00:21:49: demnächst in einem Bundesland, vierzig Prozent damit müssen wir rechnen.

00:21:54: Die AfD wählen, dann muss man die auch an der Regierung lassen und dann sollen sie zeigen was sie machen.

00:22:01: Und dann werden ihre Wähler – ich gehöre nicht dazu!

00:22:04: Werden Ihre Wähler sehen, was zu erwarten ist?

00:22:08: Weil große Töne kann man als Oppositionspartei immer machen rechts oder links.

00:22:13: Aber bereitet Ihnen das schlaflose Nächte dieses Szenario.

00:22:21: Ehrlich gesagt, ich habe das noch gar nicht zu Ende gedacht.

00:22:25: Ich weiß es nicht.

00:22:27: Nein, ich weiß auf schlaflosen Nächte hab' ich gar nicht also... ...ich lass mir nicht die Lebensfreude von der Politik verdärben.

00:22:36: Aber wenn mir etwas so vorbereitet wie gesagt ist es das verhärtete Freund-Feind-Klima.

00:22:44: Da bin ich immer noch ganz interessiert mich persönlich!

00:22:47: Ist für Sie eigentlich die AfD?

00:22:49: Ist das eine frauenfeindliche Partei oder nicht?

00:22:57: Warten Sie mal, wir haben das immer.

00:23:00: Es ist schon ein Jahr doch.

00:23:04: Also es ist keine Partei die im Feminismus aufgeschlossen ist.

00:23:12: Und wie erklären sie sich, dass so viele junge Menschen auch junge Frauen diese Partei in Deutschland werden?

00:23:20: Warum ist das eigentlich so?

00:23:24: Ich denke, dass egal ob sie jung oder älter sind.

00:23:28: Die Menschen sind einfach sauer über dieses eologische Klima das bei uns herrscht.

00:23:38: also viele Realitäten die schwierig sind werden geleugnet.

00:23:45: nehmen wir die Probleme Mit der Migration, vor allem auch die mit der Integration.

00:23:52: Deutschland hat ja versagt bei der Integration.

00:23:56: Sie haben nicht den Frauen gesagt jetzt seid ihr hier in einer Demokratie und jetzt könnt ihr Deutsch lernen und ihr habt gleiche Rechte.

00:24:06: sie haben nicht dem Männern gesagt Bei uns sind es auch Frauen Menschen und so weiter.

00:24:11: Sie haben das alles einfach laufen lassen Und schon ganz früh nach dem großen Ansturm haben die Islamisten, die Ideologen, die Macht in den Flüchtlingslagern übernommen.

00:24:25: Haben ihre Gesetze da reingebracht.

00:24:27: Also das ist alles total unterschätzt worden im Namen einer deklarierten Fremdenfreundlichkeit, die im Prinzip ja richtig ist aber nicht unter allen Umständen.

00:24:39: und die Menschen haben Probleme Und das wird alles geleutnet.

00:24:45: Dann wird denen gesagt, wenn Sie sich mal beschweren... Ich habe ja jetzt eine Leserreise gemacht und vor allem in den kleineren Städten wo in der Tat das Stadtbild dann geprägt ist von den jungen Männern die da rumhängen Ja Die aus Ländern kommen wo Frauen noch völlig rechtlos sind Wo Gewalt die Norm ist usw.

00:25:11: Und diese jungen Männer, der Ud hat mal gesagt.

00:25:15: Der algerische großartige Schriftsteller Kamelder-Udd hat gesagt, diese Männer müssen die Tausende von Kilometern, die sie mit ihren Füßen gegangen sind noch mit ihrem Kopf nachgehen.

00:25:30: Da muss eine Menge passieren.

00:25:32: und wenn ich da in kleineren Städten bin dann kommt jedes Mal die Klage darüber was die Frauen sich Sorgen machen, für sich, für ihre Töchter und so weiter.

00:25:42: Das dürfen sie aber nicht sagen!

00:25:44: Wenn die das sagen, sagt man ihnen du bist ein Rassistin.

00:25:48: Die sind aber kein Rassisten, die haben real begründete Sorgen.

00:25:53: Und solche Frauen denke ich sind dann auch sauer und wählen so wie andere, wählen die

00:26:03: AfD.

00:26:04: Sie kritisieren ja genau diese Tendenzen eigentlich seit Stunde Null.

00:26:11: Man sagt ihnen auch Islamophoben nach, sie sind Islamkrete.

00:26:14: Sie kritisieren das und legen den Finger da in die Wunde.

00:26:17: Jetzt sieht man aber in Deutschland in den letzten Jahren, da mehren sich Schlagzeilen über Femizide, Ehrenmorde sogenannte Messerdelikte Gruppenvergewaltigungen.

00:26:28: Das

00:26:29: gab es schon vorher?

00:26:32: Klar!

00:26:33: Häufen sich diese Vorfälle schrecklichen Taten.

00:26:37: Muss man sich da langsam aber sicher ernsthaft Sorgen machen um dieses Land, dass da möglicherweise vielleicht sogar ein Kipppunkt erreicht ist?

00:26:48: Oder ist das zu überspitzformuliert?

00:26:54: Ja es gilt glaube ich genauso für Frankreich zum Beispiel.

00:27:00: Es kann Deutschland spezifisches Problem.

00:27:05: Es sind halt diese Länder, die nicht fremdenfeindlich sein wollten und die auch Arbeitskräfte brauchten usw.

00:27:15: Und die nicht darüber nachgedacht haben dass die Menschen in ihrer Mentalität und kulturell integriert werden müssen.

00:27:25: wie gesagt Dass man den Männern sagen muss, bei uns gibt es die Gleichberechtigung und Frauen haben dieselben Rechte.

00:27:33: Bei uns ist Gewalt illegal gegen Frauen und Kinder usw.

00:27:39: Die tun mir auch leid diese Männer, muss ich sagen wirklich weil sie können das gar nicht an.

00:27:44: Sie wissen das nicht!

00:27:45: Das sagt ihnen niemand.

00:27:46: Wollte ich gerade fragen?

00:27:47: Ist das spätiv ein Männerproblem oder ein Politikproblem?

00:27:54: Ja, wie meilen Sie das?

00:27:55: Also prinzipiell sind es die Männer, die da übel sind.

00:27:59: Oder sind es Politiker mit völlig falschen Maßnahmen zu offenherzig quasi diese Migrationsbewegung und Willkommenskultur gepredigt haben.

00:28:08: Ist das ein Männerproblem?

00:28:10: oder eher ist der Mann hier?

00:28:13: Der Kern des Übels sind die Männer... oder sind die Politiker das Problem?

00:28:18: Wenn Sie jetzt sagen Männerproblem, ist es natürlich auch irgendwo eine Frage der Komplicität unter Männern.

00:28:28: Da sind jetzt diese Flüchtlingshelfer, die meinen das meistens gut.

00:28:33: Ja aber gut, sie kritisieren letztendlich den Mann nicht so wahnsinnig nicht viel Respekt vor Frauen hat.

00:28:41: Die sind vielleicht selber ein bisschen genervt von ihren etwas zu emanzipierten Frauen, ja?

00:28:47: Also es hat so eine Komplicität gegeben was die Politik angeht.

00:28:52: sie sind auch nur Menschen.

00:28:54: ich weiß nicht wie weit der Bundeskanzlerblick kommt aus einer Gegend wo nicht so viele Migranten sind, das Sauerland.

00:29:05: Und außerdem hat er natürlich ein privilegiertes Leben.

00:29:09: Also diese Politiker, die da entscheiden, die wohnen nicht in den Vierteln, wo die Probleme sind und die hören einfach dem Menschen nicht zu!

00:29:22: Es wird ideologisiert an Stellen wo man einfach mal die Realität betrachten muss.

00:29:31: Und wir haben auf jeden Fall ab dem Jahr auch versagt mit der Integration zur Arbeit, also auch die, die da sind, sind nicht anständig integriert worden.

00:29:45: Wie steht es für Sie generell um den Zustand der Frau in der westlichen Welt?

00:29:53: Wir sind in einer schwierigen Phase des Umbruchs.

00:29:59: Also Männer verlieren Privilegien, die sie immer hatten und das finden Sie nicht immer schön.

00:30:06: Das versteht man.

00:30:08: Frauen gewinnen neue Terras Und Frauen sind erst mal lange die Gewinnerin dieses Prozesses gewesen.

00:30:17: Wir haben inzwischen rechtliche Gleichstellung eigentlich in allen westlichen Ländern.

00:30:26: Wir haben uneingeschränkten Zugang zu Bildung, zur Ausbildung.

00:30:30: Es stehen uns theoretisch alle Türen offen.

00:30:33: Kein vernünftiger Mann wird noch sagen... Allen Erfels vielleicht denken, aber nicht sagen Frauen können nicht das was Männer können.

00:30:42: Nein wir sind da und jetzt kommt natürlich der Rückschlag.

00:30:46: also so einfach lässt sich das Material nicht entmachten.

00:30:53: Also im Licht sozusagen.

00:30:56: die Oberhälfte von uns schreitet voran Und im Dunkel.

00:31:00: schlicht ist uns die Beine weg.

00:31:03: Stichwort Pornografie Stichwort Schönheitswahn, stichwort Schlankheizwahn Influencerin.

00:31:10: Also wenn ich lese das die jungen Mädchen zum Teil acht Stunden am Tag im Internet verbringen und den Influenceren ihrem besten Freundinnen, die in irgendwelche absurden Produkte verkaufen wollen... und behaupten, das wäre dann das Glück.

00:31:30: Und die ihn auch suggerieren, dass sie einen Tag damit verbringen müssen so schlank um so zu sein und den Männern zu gefallen.

00:31:39: Ich meine, während die Mädchen diesen Unsinn machen lernen die Jungs.

00:31:45: Können Sie mir sagen wie kann es sein, dass in Silicon Valley diese ganze Welt

00:31:54: ausschließlich

00:31:55: in Männerhänden ist.

00:31:57: Wenn ich das zu Ende denke, dann möchte ich schon sagen... Ich lege meinen Sop nie da hatte eh keinen Zweck.

00:32:03: Das gehe hier sofort auf dem Zürichsee und als Essen und so.

00:32:07: Ich meine das doch unvorstellbar!

00:32:10: Das aktuelle Wissen und die Macht, das Schlüsselwissen und das Geld.

00:32:16: und die macht liegt

00:32:18: ausschliesslich.

00:32:21: Und währenddessen sind wir dabei drüber zu reden, dass wir gerne Herr Hillhills tragen.

00:32:26: und bitte die alle Schwarzer sollen dir uns nicht wieder verbieten.

00:32:29: Mein Gott!

00:32:30: Haben die Frauen keine anderen Probleme?

00:32:32: Ja also kurzum... Die Sache ist noch nicht im Sack.

00:32:36: Und natürlich in fünfzig Jahren schaffen wir doch nicht.

00:32:41: Fünftausend Jahre passt Herr Schardt ab.

00:32:44: Was ist, Sie sind jetzt in den Fünfzig Jahren.

00:32:47: Mit dabei sechzig Jahre sind Sie Journalistin, Fünfzig Jahre Feministin sagen sie glaube ich selber oder schreiben sie in Ihrem Buch was ist die größte Errungenschaft der Frauenbewegungen der letzten fünfzig Jahre?

00:32:59: Die größte Ehrungenschaft da wo es ist?

00:33:09: also wenn er da ist wäre es sehr stolz der erhobenen Kopf.

00:33:15: und was isst die grösste Gefahr die derzeit laut für die Frauen.

00:33:19: Wo müssen die Feministinnen wachsam sein?

00:33:25: Ja, eben dieser ganze Gewatz, dieses Schlangseinwollen nicht älter werden dürfen um das Gefallen von Müssen Lernen nicht um jeden Preis zu gefallen.

00:33:40: also wenn man jemandem gefällt, der einem selber gefällt ist ja nett freut man sich.

00:33:45: aber wir müssen nicht angefallen

00:33:47: Ist für Sie eigentlich Sex und Feminismus ein Widerspruch?

00:33:51: Wer, was?

00:33:52: Es gibt ja diese berühmte Influencerin.

00:33:55: Es gibt diese, glaube ich, Emily Ratajkowski.

00:33:57: Ich weiß nicht ob sie die kennen.

00:33:58: Das ist eine Schauspielerin, eine Influenzerin, ein Model... Und sie nennt sich eben auch Feministin!

00:34:04: Und sie zeigt sich... Haben

00:34:05: Sie gesagt Sex oder was war er wieder?

00:34:07: Sex-und Feminismus.

00:34:09: Weil Sie sprechen mit der Autorin vom kleinen Unterschied da geht es nur um Sex.

00:34:14: also Sexualität ist mein Spezialthema, wenn Sie was darüber wissen wollen.

00:34:19: Ja

00:34:19: klar eben.

00:34:20: und da gibt es dieses Model das sich da immer ganz leicht bekleidet, aufreizend sich gibt und quasi mit der Selbstinszenierung, mit dem Kapital ihres Körpers quasi auf sich aufmerksam macht aber dann gleichzeitig die Sexualisierung dieser Zeit kritisiert.

00:34:35: Ist das für sie ein Widerspruch oder geht das?

00:34:40: Natürlich ist das ein Widerspruch, aber dann ist da eben ein Individuum, dass mit diesem pikanten Widerspruch Geld macht.

00:34:49: Ja was soll ich mich darüber aufregen?

00:34:52: oder... Das interessiert mich einfach nicht.

00:34:55: dieses Spiel wissen Sie?

00:34:56: Ich habe eben schon gesagt die Frauen verpassen gerade wieder mal das Wesentliche.

00:35:01: Ja, und diese ganzen Cockatereien bin ich trotzdem, bin ich sexpositiv.

00:35:08: Bin ich trotzdem eine Feministin?

00:35:10: So sind das so kleine Mädchenspiele, so Vorwirschspiele die ich nicht interessant finde.

00:35:16: Verliert die feministische Bewegung ihren Auftrag?

00:35:22: Lässt man den aus den Augen verlesst den aktuell eigentlich die Kernbotschaft und begibt sich in Nebenschauplätze mit genau dem, was sie jetzt eben geschildert haben.

00:35:31: Da gibt es noch die Transideologie und weiß ich nicht was?

00:35:34: Sexpositiv.

00:35:34: und so verliert man da quasi ein bisschen den Fokus aus ihrer Sicht.

00:35:39: oder ist der Fokus noch gegeben?

00:35:41: Also eine feministische Bewegung hat das bis Anfang der achtziger Jahre gegeben Maximal bis Mitte, im Sinne einer Bewegung.

00:35:51: Also da bricht was auf.

00:35:52: man hat Kontakt untereinander.

00:35:55: Man sagt nächste Woche gehen wir alle auf die Straße und dann geht es los.

00:35:58: Und hallo und die parole und so.

00:36:01: Das hat in siebzigern Anfang der achtziger uns Schluss.

00:36:05: seit er gibt es keine feministische bewegungen mehr.

00:36:08: und Die feministen sind ins leben gegangen sind schon ein bisschen geblieben.

00:36:14: oder haben sie es auch mal entschieden, sich zurückzuziehen und sich um ihre Kinder zu kümmern.

00:36:21: Oder was auch immer!

00:36:23: Haben Projekte gegründet oder auch nicht?

00:36:25: Und wir haben aber natürlich noch weltweit wenn Sie danach fragen.

00:36:33: Also Feministinnen, ja der Alten Schule so wie mich.

00:36:39: Wir haben in Frankreich Elisabeth Badenter oder Gloria Stein noch in Amerika und so weiter.

00:36:46: Und wir Feministen der Alpenschule sind alle einer Meinung.

00:36:51: Wir sind hoch alarmiert über den Unsinn mit der Transilologie.

00:36:56: Ja?

00:36:57: Der denn... Den jungen Milchen?

00:37:00: wenn die kommen zum Beratungen und sagen, ich fühle mich nicht wohl in der Frauenrolle usw.

00:37:08: Dann antwortet natürlich eine Feministin.

00:37:11: Na gut wo ist das Problem?

00:37:12: Du kannst machen was du willst, du kannst auch keine Männerrolle schlüpfen, du kannst Fußball spielen oder deine beste Freundin verlieben.

00:37:20: Interessiert alles nicht!

00:37:21: Du bist ein freier Mensch.

00:37:23: Hingeben diese neuen Trans-Iliologen also die sozusagen Dialogie propagieren, die sagen diesen jungen Frauen dann bist du eben ein Mann.

00:37:35: Es geht übrigens... Darf ich auf den kleinen Widerspruch aufmerksam machen?

00:37:40: Angeblich sind diese Leute ja Teil der nobinären Bewegung.

00:37:47: es gibt ja nicht binäherer.

00:37:49: also wenn ich sage du fühlst sich unwohl als Frau und kannst nur ein Mann sein Der Binnerer geht es nicht.

00:37:57: Also das alles ist voller Widersprüche und Unsinn, die feministische Message ist klar eine Frau soll dieselben Rechte und Chancen haben wie ein Mann und das Geschlecht, das Biologische definiert den Menschen nicht so ja sondern ist nur eben ein Faktor seiner Persönlichkeit.

00:38:19: Das ist meine Grundhaltung und damit bin ich Gott sei Dank nicht ganz alleine.

00:38:24: Stört es Sie eigentlich, dass sich diese modernen Feministinnen, die dieser nonbinären Bewegung angehören?

00:38:30: Dass sie auch Feministen nennen.

00:38:34: Das müsste eigentlich in meinem Buch klar geworden sein.

00:38:39: Das hat mit Feminismus aber nichts zu tun!

00:38:41: Ja das stört mich und... Darüber habe ich versucht, auch in meinem neuen Buch zu schreiben.

00:38:49: Darüber aufzuklären, dass das eben kein Feminismus ist.

00:38:53: Also, Feminismus ist keine geschützte Marke... ...in der Tat die jeder kann sich so nennen.

00:39:02: aber wir müssen schon daran erinnern, dass Fiminismus einig... Bestimmte Tradition hat, der angefangen hat bei Olymthe Goose.

00:39:15: Der weitergeht bei Frauen wie Hedwig Dom, Simone Bouvard, Virginia Wolff ... Dann wir neun seit Anfang der Siebziger.

00:39:27: Es hat mit Feminismus nichts zu tun.

00:39:28: an.

00:39:31: Können Männer Feministen sein?

00:39:34: Ja!

00:39:35: Wie?

00:39:37: Indem sie nicht noch reden sollen auch handeln.

00:39:40: Also ich glaube, ihr Haus ist noch nicht so ganz feministisch oder?

00:39:46: Sagen Sie es mir.

00:39:47: Ist Roger Köppel für sie ein Feminist?

00:39:49: Nein das ist ja nicht es!

00:39:50: Ein sehr züchtiger Journalist aber kein Feministen.

00:39:56: Was muss man über Frau wissen um sie zu verstehen?

00:40:03: Ich glaub sogar heim ist voll sind Frauen gar nicht.

00:40:05: Frauen sind auch nur Menschen.

00:40:07: Man muss einfach hingucken und hinhören.

00:40:11: Was sind da die großen Missverständnisse von Männer bei Frauen?

00:40:18: Eben genau, dass sie nicht sehen, dass Frauen auch nur Menschen sind.

00:40:21: Wir sind nicht so anders!

00:40:26: Und wie steht es um die Zukunft der feministischen Feministinnen im klassischen Sinn, wie sie eine sind?

00:40:32: Wie gibt es da überhaupt heute noch welche?

00:40:35: wenn ja wer sind die interessanten Köpfe dieser feministischen Bewegung.

00:40:40: Sehen Sie da jemanden?

00:40:41: Ja

00:40:41: ich habe gerade einen Namen genannt zum Beispiel Elisabeth Ballentein in Frankreich und so.

00:40:48: Es gibt anscheinend zumindest unter den Öffentlichen nicht viele.

00:40:53: Und das liegt auch daran, dass die Medien seit Jahrzehnten permanent auf der Suche sind... Nicht alle aber viele!

00:41:05: Die Leitmedien.

00:41:06: Auf der Sucho sind nach sogenannten jungen Frauen, die werden dann irgendwann älter und werden ersetzt, die sie als Feministinnen bezeichnen.

00:41:16: Und die werden dann besonders interessant, wenn sie im Wahltag keine sind.

00:41:20: Denn Feministinnen sind diese lästigen Personen, die die Machtfrage stellen.

00:41:26: Sie können Reizen sein und klug sein oder charmant sein – aber es ist sehr unangenehm, dass wir die Macht Frage stellen und dabei bleiben wir!

00:41:35: Und in Deutschland wer ist?

00:41:36: Die Alice Schwarze der

00:41:37: Zukunft?!

00:41:39: Das müssen Sie selber entdecken, das kann ich ja nicht!

00:41:43: Ich wirklich nicht beim besten Willen.

00:41:50: Es muss auch nicht einer alles schwarz sein, das ist ja auch... ich bin ja auch das Produkt bestimmter einer bestimmten historischen Kursation und es wird sicherlich nicht eine sein, es müssten eigentlich ganz viele sich hervortun.

00:42:06: die können sich gerne bei mir melden und wir veröffentlichen dann ihre Namen in der Emma

00:42:11: Sie blicken zurück auf sechzig Jahre Journalismus.

00:42:15: Haben diese Mächtigen jetzt sechzig Jahre begleitet, ihnen auf die Finger geklopft und die Machtfrage gestellt?

00:42:22: Was war eigentlich in all dieser Zeit die interessanteste Begegnung, die sie jemals hatten?

00:42:28: Also für mich sind die interessantesten Begegenungen auf der Straße oder bei einer Veranstaltung... ...die Frauen, die mich ansprechen und sagen Oft sagen sie, Sie haben ein ganzes Leben begleitet.

00:42:43: Das war ich ein bisschen übertrieben.

00:42:44: aber die sagen, sie haben mir so einen Mut gemacht.

00:42:49: Neulich hat mich auf dem Wochenmarkt in Köln gegen eine Frau an mir vorbei und dann ist sie stehengeblieben und sagte sind sie es?

00:42:56: Und so habe ich das.

00:42:58: ja, ich bin es!

00:42:59: Dann hat sie gesagt, Ihnen verdanke ich dass ich gewagt habe Buchhalterin zu werden.

00:43:11: Vorher hatte sie gar kein Beruf.

00:43:13: und dann ... Und Sie halt übrigens, als ich mich angesprochen habe hat sie angefangen zu weinen so erschüttert und gerührt war sie.

00:43:21: Das ist natürlich dass ich Menschen Mut mache das es etwas vorauf ich wirklich stolz bin.

00:43:26: Was würden Sie wenn Sie haben das vorhin angesprochen?

00:43:28: die ganzen Probleme die heute junge Frauen haben mit dem Internet, Bonografie all das Zeug und so was man gefallen will, gefallen muss?

00:43:38: Frau, mit all diesen Problemen die heute da existieren herumschwirren auch künstlicher Intelligenz, die ja in den Schlagzeilen ist.

00:43:44: Die offenbart Chops wegnimmt.

00:43:45: große Verunsichern betrifft alle.

00:43:47: Was würden Sie einer jungen Frau heute raten?

00:43:51: Ich würde ihr raten es zu Ende zu denken dass das der wichtigste Mensch sozusagen in deinem Leben bist du selber.

00:44:02: und was willst Du und was musst Du erreichen um das tun zu können, was du tun möchtest.

00:44:12: Natürlich muss man dazu lernen und etwas wagen.

00:44:18: Man muss sagen auch wenn du einen Menschen triffst der eine enorme Bereicherung belebens ist und den du eigentlich nicht mehr missen möchtes Du hast nie die Garantie.

00:44:32: Man kann Beziehungen auseinandergehen, ein Mensch kann sterben und so weiter... Also man muss sich selbst sein Leben erfüllen.

00:44:44: Und was halten Sie von der künstlichen Intelligenz?

00:44:46: Ist das für sie eher eine Gefahr oder eher eine Chance?

00:44:49: Ja also ich bin ganz ehrlich!

00:44:52: Ich bin ja die Generation, die da noch ein bisschen scheut.

00:44:56: Ich müsste schon mehr davon verstehen.

00:44:59: Also Bedrohung ist das für mich gar nicht, weil ich glaube was auch immer die künstliche Intelligenz leisten kann es bleibt die Originalität eines Menschen.

00:45:15: also wenn man etwas eigenes zu sagen und zu schreiben hat dann kann dass sie künstlicher Intelligenz nicht.

00:45:23: ja Das gilt dann auch für die Wissenschaft.

00:45:28: Aber im Wahrheit scheue ich so ein bisschen, es ist mir ein bisschen too much.

00:45:34: Was ist der Sinn des Lebens?

00:45:38: Tja... was

00:45:42: meinen Sie?

00:45:42: Ich frage Sie!

00:45:43: Sie sind die Gesprächspartnern, die da viel mehr zu erzählen hat wie ich.

00:45:49: Ich bin da der junge Journalistin in die Fragen

00:45:51: stellen.

00:45:52: Ah, Blutium ja!

00:45:54: Nein also ... Ich muss ehrlich sagen, die großen Töne sind nicht meine Sache.

00:46:04: Es sind des Lebens!

00:46:08: Ich finde, da treffen wir uns mal wieder und dann reden wir darüber.

00:46:11: Vielleicht noch eine Frage?

00:46:12: Wo stehen die Frauen in hundert Jahren?

00:46:16: Wo werden – ich meine Sie haben es gesagt zu den Publiken – fünfzig Jahre Feminismus, Frauenbewegung, harter Kampf jetzt status quo viele Reicht, viele Baustellen.

00:46:25: wo stehen die?

00:46:28: völlig unmöglich zu sagen.

00:46:30: Aber sind Sie optimistisch?

00:46:31: und warum?

00:46:33: Ich bin einfach chronisch optimistischer als Mensch, ja ich bin immer optimist und ich hoffe immer dass man etwas tun kann erreichen kann machen kann und so weiter.

00:46:45: deswegen bin ich ein Mensch der Tat Aber niemand kann hundert Jahre Voraussagen.

00:46:52: Es ist ja in diesen letzten fünfzig Jahren schon so irrewitzig viel passiert und nicht nur im Bezug auf die Frauen und Männer, dass das unvoraussagbar ist.

00:47:03: Es gibt Schwester, die sowas tun aber zu denen gehören.

00:47:07: Und wenn Sie in die Zukunft blicken was wünschen sie sich?

00:47:11: Ich finde es mehr Frieden ganz einfach.

00:47:15: Frau Schwarte, ganz herzlichen Dank für das Gespräch.

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