«Ich bin in einem Überlebensmodus»: Jacques Baud über EU-Sanktionen, den Ukraine-Krieg und die Schweizer Neutralität
Shownotes
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«Ich bin in einem Überlebensmodus»: Jacques Baud über sein Leben unter EU-Sanktionen, den Ukraine-Krieg und die Schweizer Neutralität
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Transkript anzeigen
00:00:06: Grüezi miteinander.
00:00:07: Ich begrüße Sie ganz herzlich zu einer weiteren Folge von Weltwochendale Spezial, ein neues Gesicht.
00:00:12: Mein Name ist Juan Mayer und ich arbeite als Redakteur bei der Weltwoche.
00:00:16: Im Rahmen eines Sommergesprächs sprechen wir heute mit Jacques Boh, einem EU-sanktionierten Schweizer Generalstabsoberster, der derzeit in Brüssel lebt.
00:00:26: Wir rollen seinen Fall neu auf, besprechen mit ihm die aktuelle Lage im Ukrainekrieg und blicken auf die bevorstehende Abstimmung über die Neutralitätsinitiative.
00:00:35: Lieber aber vielen Dank, dass Sie Zeit haben.
00:00:37: Vielleicht die erste Frage – wie geht es Ihnen?
00:00:40: Ja, zuerst danke, dass sie mich eingeladen haben!
00:00:44: Ich muss mich zuerst für mein Deutsch entschuldigen weil das ist nicht so optimal.
00:00:50: Aber gut... Es kommt sich gut.
00:00:58: Ich bin in einem Überlebensmodus sozusagen.
00:01:05: Es ist so, wie Sie wissen.
00:01:06: Ich bin unter EU-Sanktionen seit Mitte Dezember zwanzig, zweieinzwanzig und ich hatte im Dezsember eine Woche später einen Antrag gemacht für humanitäre Ausnahmeregelung oder für mich, das sehe ich mindestens weil... Ich habe kein Zugriff zu meinen Bankkonten.
00:01:38: Das heißt, ich kann nichts kaufen!
00:01:41: Ich kann nicht einmal Essen kaufen oder ich kann auch nicht meine Kronte benutzen online oder so.
00:01:49: Also alles ist grundsätzlich blockiert und im Dezember haben wir einen Antrag gemacht für diese humanitäre Ausnahmeregelung.
00:02:02: Die Bewilligung haben wir erst Anfang Februar bekommen.
00:02:09: Das heißt, fast anderthalb Monate später und nachher die Bank, das heisst die Belgische Bank wo ich mein Konto habe hat noch in weiteren anderthalten Monaten benutzt um diese Bewilligung zu umsetzen.
00:02:32: Das heisst, dass zwischen den fünftzehnten Dezember und dem siebzehnte März habe ich keinen Zugriff zu meinen Bankrunden.
00:02:45: Nachher ist ein weiteres Problem gekommen weil die Ausnahmeregelung vom Finanzministerium von Belgien erlaubte einen gewissen Betrag.
00:03:01: Ich könnte zugriffen zu einem gewissen Betrag, aber ich verdiene kein Geld in Belgien.
00:03:06: Das heisst mein Geld kam aus meinem UBS-Konto in der Schweiz.
00:03:14: Das heißt sollte ich muss, dass es so funktioniert meine Pension, weil ich bin pensioniert.
00:03:24: Meine Pension wird überwiesen jeden Monat oder wird bis einen gewissen Betrag, der von Finanzministerium entschieden ist.
00:03:41: Und wenn meine Belgische Bank ING hat endlich den Bankzugriff erlaubt hat dann UBS, die mir sanktioniert.
00:04:02: Das heißt dass ich habe noch in meiner Anwält haben mit UBS Kontakt nehmen müssen weil ich bin normalerweise nicht sanktionen in der Schweiz aber eben das sind private, das ist Eigenentscheide von UBS.
00:04:20: in diesem Fall
00:04:22: Haben Sie von der UBS eine Begründung bekommen erhalten?
00:04:28: Nein.
00:04:28: Die haben das nicht begründet, die haben gesagt ja wir können eine Kundenbeziehung oder so ein Grundverhältnis.
00:04:40: man kann das jederzeit kündigen und das gleiche ist mir passiert übrigens mit Lavaloise.
00:04:46: So die Versicherung der Gesellschaft.
00:04:48: ich habe weil ich habe noch einige Möbel in einer Gellagert in der Schweiz, weil ich habe sehr viel Umzüge gemacht in meinem Leben und ich habe einige Möbel die eine kleine Restanz.
00:05:06: Das ist nicht viel!
00:05:07: Das ist ein paar Sachen in einer gellagerten der Schweiz und der Besitzer des Lagers verlangt dass ich eine Aushaltversicherung habe für das.
00:05:23: Für Feuer, Wasser und so weiter all die normalen Sachen.
00:05:28: So ich habe dann eine Versicherung bei La Balois Und im Juni hat La Baloise entschieden, die haben meinen Vertrag gekündigt.
00:05:38: Ihr war seit ungefähr fünfzig Jahren Kunden bei LaBalois und die haben das ohne Grund zu ohne Grund gekündigt.
00:05:53: Das Gleiche ist passiert übrigens mit Swisscard, das ist American Express in der Schweiz.
00:05:59: Das wird mit, wie sagt man das?
00:06:05: Managed betreut von Swisscard Und das Gleiche.
00:06:10: Die haben plötzlich entschieden, dass mein Vertrag für meine Karte Mechanical Express kann gekündigt werden.
00:06:17: Punkt!
00:06:17: Und meine Anwälte haben beide Führer Balois und SwissGuard gefragt was sind die Begründungen?
00:06:23: Und ich habe gesagt ja wir haben das Recht zu tun, woher haben Sie das so entschieden?
00:06:28: Was sagen Ihnen diese Fälle?
00:06:31: Ich meine eben UPS Walois haben sie geschildert.
00:06:34: Meine was bedeutet das, dass diese Unternehmen Glauben Sie, da kommt Druck aus der EU?
00:06:39: Druck von den anderen Kundinnen?
00:06:42: Druck vom Medien?
00:06:43: oder was sagt Ihnen das?
00:06:44: diese und zu mehr... Mit UBS hat
00:06:47: sich die Sache mehr oder weniger regularisiert.
00:06:53: Ich weiß nicht ob das übrigens Deutsch ist als Wort aber weil meine Anwälte haben das gesagt ich weiss dass mein Fall hat Scheinbar Problem soll.
00:07:06: einige Leute in der Generaldirektion vom UBS haben diesen Entscheid nicht geschätzt.
00:07:16: das aus den Entscheidungen, mich zu funktionieren oder weiter funktionieren weiß nicht.
00:07:21: Und deshalb mit UBS hat sich einigermaßen regulärisiert.
00:07:26: Ich glaube das Problem hier ist dass diese Betriebe haben einfach Angst vor der EU.
00:07:33: Dass die EU, das ist Management bei Terror.
00:07:37: Das ist einfach das Punkt.
00:07:40: und obwohl das auch interessant dass es gibt einen Scheid von den Europäischen Gerichtshof, die sagt das die Leute, die sanktioniert werden wie ich zum Beispiel dürfen nicht die Bank sein.
00:07:57: Das heißt man kann nicht, man darf nicht diese weil sonst kann ich nicht mehr leben und das ist gar nicht der Sinn und Zweck der Sanktionen.
00:08:11: Und deshalb, diese Entscheidung ist vor einigen Wochen vielleicht einen Monat gekommen und die sagt nein das ist nicht so.
00:08:21: Das heißt dass diese Schweizer Unternehmen haben eine eigene Dynamik entwickelt.
00:08:27: Die haben Angst vor der EU und sie haben so selber entschieden, dass ich sanktioniert sollte.
00:08:37: Das ist noch ein weiteres Problem, weil die Schweiz explizit gesagt hat, sie würden mich nicht funktionieren.
00:08:49: Die EU-Sanktionen wurden nicht von der Schweiz übernommen und die Schweiz hat das offiziell an die EU mitgeteilt Und das ist auch interessant, und das wurde veröffentlicht übrigens.
00:09:06: Jetzt sind sehr viele Medien die haben das gesagt, dass dies die Schweiz hat explizit gesagt ihr würden eben diese Sanktion nicht übernehmen wegen einmal das ist ein Angriff gegen die Meinungsfreiheit und die Schweiz.
00:09:29: übrigens Man muss auch das wissen.
00:09:31: Die Schweiz hat die russischen Medien nicht verbannt in der Schweiz oder eben aufgrund der Meinungsfreiheit.
00:09:43: und zweitens, die zweite Begründung der Schweiz, die offiziell an den EU mitgeteilt worden ist, ist dass ich kein Prozess gehabt habe weil denn der Entscheidung dieser Sanktionen ist ohne Prozess.
00:09:58: Das heißt, es gibt kein Richter, kein Gericht, keinen Gerichtshof oder sie können irgendwelche Namen nennen.
00:10:08: Es wird... das ist nicht eine juristische Entscheidung.
00:10:12: Das ist eine reine politischen Entscheidung!
00:10:17: Das heißt, dass diese Unternehmen handeln eigentlich von sich aus.
00:10:21: Sie haben sogar gegen diesen Zweck und Sinn dieser Sanktion oder wie sie vorhin beschrieben haben?
00:10:28: Es geht ja nicht darum die humanitäre Hilfe zu entziehen.
00:10:40: Diese Sanktsionen sind da einfach Stoß gegen den Menschenrechte?
00:10:45: Das ist ganz klar.
00:10:47: Da sind mehrere internationale Organisationen, die sich für mich ein Gesetz haben.
00:10:54: Der Hauptkommissariat oder der Hochkomissariat für Menschenrechte zum Beispiel hat sich explizit einen Brief an den EU geschrieben.
00:11:03: Mich bezüglich und es gibt andere Institutionen in Europa, Amerika
00:11:10: usw.,
00:11:11: die auch speziell für mich... Ich glaube, die Weltwoche hat das auch berichtet.
00:11:19: Aber es ist interessant, dass mein Fall nicht das allgemeine Fall der sanktionierten Personen, aber der Fall Jacques Boe wurde dreimal bei der deutschen Regierung erwähnt, wurde bei verschiedenen Regierungen in Europa erwähnten.
00:11:38: In Österreichen speziell Speziell in den deutschsprachigen Ländern.
00:11:48: Das heisst, mein Fall ist natürlich einfach ein Problem der Meinungsfreiheit mich als den anderen weil ich habe nie Versucht, eine Ideologie zu vertreten oder ein Projekt zu verbreiten.
00:12:07: Zum Beispiel habe ich nie gesagt dass sagen wir mal Ukraine muss verlieren zum Beispiel.
00:12:16: Oder ich habe nicht gesagt das ich gegen Ukraine bin zum Beispiel oder solche Sachen und ich habe das explizit erklärt.
00:12:26: warum ich sage das nicht?
00:12:29: Und weil das ist nicht meine Arbeit, ich bin ein Analytiker und ich bin nicht ein Politiker.
00:12:37: Ich habe auch keine... zum Beispiel die... Ach, wie gesagt war der Antrag für Interview zum Beispiel.
00:12:49: Die russische Medien haben mehrmals gefragt.
00:12:52: hier habe ich das immer abgelehnt und die paar Interviews die auf die offizielle Russische Medien gekommen sind sind ein Interview die vom Anderswoch kamen.
00:13:11: so da sind einfach.
00:13:12: die haben das kopiert benützt, aber dass sie nicht eine direkte Interieur war.
00:13:19: Ich habe das erklärt.
00:13:21: Die Journalisten von Russland sind sehr höflich gewesen und ich habe das ganz höfliche gesagt, die Begründung warum?
00:13:32: ich will nicht auf offizielle Medien erscheinen weil ich habe eine analytische Arbeit Und ihr will nicht, dass diese Arbeit als Propaganda benutzt wird.
00:13:48: So das habe ich explizit gesagt und das erscheint auf alle meine Bücher weil mein Hauptmittel, mein Ausdrucksmittel sozusagen sind meine Büchern.
00:14:01: Das steht in allen meinen Bücheren.
00:14:04: Ihr will hier kein Partei nehmen.
00:14:07: Aber das zeigt, wissen Sie ein Journalist.
00:14:12: Ein Kollege von Ihnen aus einer großen Zeitung in Frankreich hat mir an einem Privatgespräch am Telefon gesagt.
00:14:23: Unsere Redaktion verbietet uns die Wahrheit zu sagen weil das wird heißen wir würden Putin unterstützen.
00:14:35: Die Bredaktion verbietet uns die Wahrheit zu sagen, weil das heißt wir würden Putin unterstützen.
00:14:44: Das ist genau seine Wörter!
00:14:47: So jetzt, das ist die Lage.
00:14:53: Ich habe das zurück an Ihre Frage.
00:14:56: Das war die Lage, die ich seit Anfangsjahr hatte.
00:15:00: Aber diese Ausnahmeregelung ist am Ende Juni fertig!
00:15:11: Das heißt,
00:15:15: seit Juli habe ich keinen Zugriff mehr auf meine Kunden.
00:15:23: Das habe ich natürlich gewusst und einen zweiten Antrag gemacht.
00:15:28: Diesen zweiten Antrag habe ich bereits Anfang Mai mit meiner Anwälte gemacht.
00:15:35: Das ist zum Finanzministerium Belgiens geschickt worden.
00:15:42: Anfangs mehr habe ich nichts gehört.
00:15:46: Und scheinbar ist die Bewilligung bereit, aber im Moment haben niemanden gefunden in dem Ministerium um diese Bewilligungen zu unterzeichnen.
00:15:59: So das heißt... Ich bin jetzt genau heute heutzutage am sechzehnten Juli, ich bin genau in der gleichen Situation wie im Januar.
00:16:11: Ich habe keinen Zugriff zu meinem belgischen Konto die UBS erlaubt und das wird übrigens gar nicht nutzen.
00:16:21: aber ich kann kein Geld aus mein UBS-Konto benutzen für meine Spenden weil die Ubs hat es auch blockiert.
00:16:32: Und sobald diese Bewilligung kommt, es wird vermutlich noch ein paar anderthalb Monate bis die Banken eine Bewilligung umsetzen.
00:16:46: Wir sind in der europäischen Bürokrasie und das ist genau da, wir sind genau gleich wie in der Sowjetunion in den Sechzigerjahren.
00:16:58: Das heisst durch die EU-Bürokratie.
00:17:02: Verschiebt sich das nochmal noch einmal?
00:17:05: Sie haben ja gesagt, die Banken brauchen dann nochmals irgendwie ein paar Wochen Monate bis sie das freigeben.
00:17:13: Wie überleben Sie ganz grundsätzlich gesagt in dieser Zeit?
00:17:16: So ich habe und das ist interessant weil im Ende Dezember anfangs Ende Dezember grundsätzlich meine Situation hat enorme Emotion ausgelöst in Belgien und anderswo.
00:17:36: Und viele Leute haben mir unterstützt, mit Ernährung zum Beispiel Lebensmittel.
00:17:43: Die haben mir Lebensmittel gebracht einfach zu Hause!
00:17:47: Und nachher wenn ich Zugriff zu meinen Konten habe... Ich habe die Kontakte behalten aber natürlich brauchte er kein Lebensmittel mehr.
00:17:57: Und jetzt, wir sind wieder in der gleichen Situation.
00:18:01: Dass das Leute bringen mir nochmals Lebensmittel und was ich grundsätzlich benötige um zu überleben.
00:18:12: Sie haben gesagt es ist ein halbes Jahr her seit dieser Sanktion ausgesprochen wurde.
00:18:21: Was hat ganz grundsätzlich diese Sanktion oder diese Zeit mit Ihnen gemacht?
00:18:27: Was haben Sie daraus gelernt, was sind Ihre Erfahrungen aus diesem halben Jahr?
00:18:36: Das ist eine interessante Frage.
00:18:43: Für mich natürlich ist es unangenehm ... Man will das nicht verstecken.
00:18:51: Aber gut!
00:18:55: Man kann das überleben, man muss auch nicht so dramatisch sehen.
00:19:01: Das hat natürlich gewisse Auswirkungen.
00:19:03: zum Beispiel ich kann meine Familie nicht besuchen, weder in der Schweiz als ich habe auch eine andere europäische Länder.
00:19:10: ihr darf die einfach nicht besuchen weil ich darf nicht Belgien verlassen.
00:19:18: Ich kann innerhalb von Belgien reisen, aber ich darf nicht außerhalb von Belgianreisen.
00:19:28: Und das ist das Unangenehmste
00:19:30: z.B.,
00:19:30: ich kann keine Ferien nehmen.
00:19:34: Normalerweise Ferien, aber das war das Gleiche zum Weihnachten oder so und das ist natürlich die Zeit wo man die Familie besucht usw.. Das war für mich verboten.
00:19:51: Das ist das Ende, aber man muss auch das positive sehen.
00:19:56: Einmal habe ich gesehen wie mein Fall oder solche Fälle eine enorme Solidarität ausgelöst haben.
00:20:11: Ich habe von Belgien gesprochen und Ich könnte sagen, vor allem in deutschsprachigen Gebieten.
00:20:22: Das heisst nicht nur die Schweiz sondern auch Österreich, Deutschland... Vielleicht ist die Weltwoche dafür ein Grund dafür?
00:20:32: Ich weiss es nicht aber ich weiß dass mein Fall hat enorme Resonanz gehabt in diese Ländern Aber auch in Amerika Und in England, auch in einigen Norden-Niedtbaltischen, obwohl ich aber Unterstützung von baltischen Staaten bekam.
00:20:55: Aber verbale Unterstützung meine ich
00:21:00: so.
00:21:00: das ist
00:21:00: es.
00:21:03: In Amerika sehr viele Leute haben sich für mein Fall interessiert.
00:21:10: laut Judge Napolitano, ich bin der berühmtesten sanktionierte Person in der Welt.
00:21:17: Heute so wie Julian Assange damals und so weiter.
00:21:22: Und das ist eine interessante Erfahrung weil das zeigt auch wie diese Sanktionen sinnlos sind.
00:21:32: Offiziell in den Dokumenten der EU es heißt dass die Sanktsion auf mich haben zum Ziel, Druck auf Putin zu üben.
00:21:49: Ihr wusstet nicht, dass ich so viele Einfluss auf Putin hatte?
00:21:53: Aber das ist die offizielle Berühmung von Druck auf Poutine zu setzen.
00:21:59: Gut zu übeln!
00:22:03: Und das zeigt wie die Diskrepanz zwischen den... der Zielsetzung und was man erreicht.
00:22:21: Das zeigt, wie schwach die Überlegungen sind, die man im Moment im Westen hat – insbesondere in der EU.
00:22:34: Wie kann man sich vorstellen, dass der Jagdboot damals total unbekannt war?
00:22:41: dass es plötzlich ein Druck auf Putin üben würde.
00:22:49: Rein diese Überlegung scheint mir bereits eine Fantasie zu sein, aber gut das ist so... Das zweite Respekt ist Das ist auch interessant, weil Leute haben natürlich wissen wollen warum bin ich sanktioniert.
00:23:12: Leute hatten meine Bücher gelesen.
00:23:15: im Grunde genommen er war eher bekannt für eine ausgewogene Betrachtung des Konflikts in Ukraine und in anderen Konfligten übrigens.
00:23:26: So das heißt die Leute haben nicht verstanden Sanktioniert würde, weil oder werde... Entschuldigung!
00:23:40: Mein Deutsch hier hat
00:23:42: gewisse
00:23:43: Grenzen.
00:23:44: Aber die Leute haben das nicht verstanden.
00:23:48: Sie haben dann versucht zu verstehen und das hat mir noch mehr Unterstützung gebracht.
00:24:01: Weil die Leute festgestellt haben, dass stimmt nicht.
00:24:05: Im Grunde genommen hat hier die EU sich einen Schuss im Knie geschossen.
00:24:13: Weil das hat... Viele Leute übrigens, ich bin mit einer anderen Franzose wurde im gleichen Sanktionspaket genannt.
00:24:26: Ich würde seinen Namen nicht sagen aber spielt keine Rolle sowieso Aber interessanterweise Gerade das war im Dezember in einer Interview auf Frankreich.
00:24:44: Nicht meine Interview, sondern eine Sepad-Interview.
00:24:48: Zwei Personen haben über die Sanktion kommentiert und die haben der andere Franzose genannt und gesagt, man kann verstehen diese Sanktsionen.
00:24:59: Das waren in Frankreich übrigens diese Interviews.
00:25:02: Darin gesagt man kann verstehen oder nachvollziehen, dass diese Sanktionen auf dem Franzose sein könnten.
00:25:15: Aber über Jacques Bou das verstehen wir nicht und das hat nochmals die EU ebenso mehr diskreditiert sozusagen weil die Leute verstehen das nichts Und die ganze Diskussion über meine Sanktionen sind um die Meinungsfreiheit.
00:25:39: Punkt!
00:25:41: Das ist etwas, das die Leute berührt und wenn man heute sieht alles was passiert insbesondere in Frankreich wo man versucht immer Kontrolle auf Oppositionsparteien zu üben und so weiter.
00:25:59: Alle diese Sachen, das zeigt dass wir in einer Art Demokratie gehen in die Richtung einer Demokratie übrigens überall.
00:26:13: Das heißt, dass wir glauben Demokratie zu sein aber das ist nicht mehr der Fall.
00:26:23: Das ist auch eine interessante Lehre.
00:26:25: Die Rückschlag dieser Sanktionen, nicht auf mich sondern auf die, die diesen Entscheid getroffen haben.
00:26:39: Übrigens hat diese Leute jetzt wenn ich ein Video mache noch mehr Sicht als vorher zum Beispiel Weil heute das zeigt, die Leute meinen wenn Schagbus sanktioniert.
00:26:57: Das heißt was er sagt ist relevant.
00:27:02: Das heisst die Sanktionen unterstützen die Relevanz von was ich sage.
00:27:08: Deshalb die ganze Logik des Systemes ist ein bisschen kindisch.
00:27:16: Du hast das gemacht wie in der Primarschule oder?
00:27:22: Wenn man das strategisch anschaut, man sieht hier, dass hat im Grunde genommen meine Aussagen kredibilisiert.
00:27:34: Die EU hat sich eigentlich mit diesen Sanktionen selbst geschädigt.
00:27:37: aber vielleicht noch etwas anderes.
00:27:39: kurz gibt es vielleicht doch eine Aussage oder ein Interview oder ein Buch oder irgendetwas was jetzt heute nicht mehr so sagen würden weil sie vielleicht auch weitere Sanktionen befürchten würden?
00:27:53: Nein, übrigens am fünften Dezember ist in der Mitteilung der EU ein paar Zeilen die zeigen warum ich sanktioniert bin.
00:28:08: Aber hinten das es hier so genannte Working Paper gibt einen.
00:28:18: Das wurde von der EU gesammelt, um einige Zeilen zu begründen.
00:28:29: Diese Working Papers haben meine Anwälte verlangt und wir haben sie.
00:28:34: Die sind an sich vertraulich.
00:28:37: das heißt man darf die nicht benutzen.
00:28:42: deshalb kann ich ihnen diese Dokumente nicht zeigen.
00:28:45: aber Was ich darf sagen, ist dass diese Dokumente ausschließlich aus der Internet sind.
00:28:54: Es gibt kein einziger Dokument, der aus Nachrichtendienst oder Abhöhrsachen... Ich bin besonders gar nicht aktiv auf Sozialmedien zum Beispiel.
00:29:08: Sozialnetzwerke, ich bin nicht auf Facebook, Twitter, X, Telegramm und YouName it!
00:29:16: Deshalb, die könnten gar nichts nehmen.
00:29:22: und am Telefon.
00:29:22: Ich habe nie blöde Aussagen gemacht.
00:29:29: Es gibt überhaupt kein Element der tatsächlich vertraulich wäre in diesem Dossier.
00:29:36: Das sind neun Artikeln, die alle neuen aus der Internet kommen.
00:29:43: Alle diese Artikel, das ist kein Artikel wo man sagt genau was mehr versprochen wird.
00:29:59: Man sagt die Implementierung von russischer Propaganda vereinfacht oder sogar, oder sogar organisiert.
00:30:15: Aber kein einziger Dokument dokumentiert das.
00:30:21: Dass sie nur Aussagen... Das sind alle Aussagen von Dritten!
00:30:25: Das heißt man hat einen Journalist der sagt wo unterstützt Russland?
00:30:30: Punkt aber es sind keine Aussage vor mir.
00:30:33: Es gibt keine einzige Aussage wo ich sage ich unterstütze Russland Man muss Russland unterstützen oder das, das erscheint nirgends.
00:30:46: Es gibt keine Aussage von... Das heißt was könnte ich bei mir wechseln?
00:30:53: Weil ich habe nichts in allen Dokumenten die präsentiert worden sind.
00:30:59: es gibt kein einziger Dokument, kein einzige, kein einzige Zeile die dokumentiert bestätigt Beweist die Aussage von der EU.
00:31:20: Das ist absolut fantastisch!
00:31:25: Aber es gibt zum Beispiel Aussagen, dass sich am gleichen Nacht nicht gleichzeitig, aber ich bin in einem Ort gewesen, wo ein anderer berühmte Rechtsextremist war – das ist seine Buchhandlung übrigens.
00:31:44: in dem gleiche Buchhandlung gewesen.
00:31:46: Und deshalb und weh, weil diese Buchhandelung verkauft meine Bücher das heißt diese Buch Handlung ist recht extremist und gegen Ukraine.
00:31:58: Punkt!
00:32:02: Nur ich in dieser Buchhandlungen war, dass es eine der neuen Dokumenten einer der neun Artikeln In einem anderen Artikel, das ist ein Artikel über jemand anderes.
00:32:16: Er macht Aussagen und im Artikel wird nur erwähnt, dass er mich kennt.
00:32:26: Punkt!
00:32:29: Er macht die Aussage... Das ganze Artikel ist auf diese Person gerichtet.
00:32:38: Der einzige Moment oder der einzige Satz, den ich erwähnte.
00:32:45: Es wird gesagt, dass er kennt mich.
00:32:48: Punkt!
00:32:51: Und das sind Elemente des Dossiers.
00:32:56: Deshalb ist der Grund, wenn ich das gelesen habe... Das hat mir erinnert an ein Film von den setziger Jahren,
00:33:05: d.h.,
00:33:05: das Geständnis mit Yves Motown Simon Signore und genau die Geschichte eines Mannes in Prag Und das ist die berühmte Prozesse von Prague in den... ...Ninzehntenfünfzig.
00:33:24: Und dieser Person, das ist Yves Montan, der Schauspieler, spielt diese Person und er wird angeklagt nicht weil er selber gemacht
00:33:33: hat!
00:33:34: Aber weil er Leute gekannt hat, die gegen das Regime waren und so weiter.
00:33:39: Gegen Kommunisten selbstverständlich.
00:33:41: Das ist die ganze Geschichte.
00:33:42: Deshalb habe ich diese... Ich kann Ihnen das schicken wenn Sie wollen.
00:33:48: Ich habe den Plakat von diesem Film gemacht mit meinem Gesicht Und hier werde ich Ihnen das Schicken.
00:34:00: oder aber Weil ich bin genau in dieser gleichen Situation wie in diesen Prager-Prozessen von den Kommunistischen Ländern.
00:34:11: Das ist genau das!
00:34:12: Wir haben hier eine Sowjetisierung der Gesellschaft dank der EU, das ist sehr fantastisch.
00:34:30: Den Link finden Sie in der Videobeschreibung.
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